S

SAA, System Applications Architecture oder Systemanwendungsarchitektur Eine 1987 von IBM angekündigte einheitliche Systemarchitektur der Serien „PS/2“, „3x“ und „/370“.

SaaS, Software as a Service ermöglicht es, Rechenleistung, Speicherkapazität und Anwendungen nach Bedarf anzumieten, anstatt sie selbst vorzuhalten.

SAN, Storage Area Network (im Gegensatz zu NAS, Network Attached Storage) 1. Speicher-Subsystem aus beliebig vielen und großen Datenträgern (Festplatten, Bandlaufwerke usw.), die über ein schnelles Medium miteinander verbunden werden und ein eigenes „System im System“ darstellen. Der interne Transfer der Daten geschieht ausschließlich über dieses separate Netzwerk, das vom übrigen, unternehmensweiten LAN getrennt funktioniert. Die dadurch erreichte Trennung von Daten und Servern sowie die separate Verwaltung der ausgelagerten Daten bewirkt eine höhere Sicherheit und eine schnellere Verfügbarkeit.
2. „Vernetztes Speichersystem für einen oder mehrere Server, das nicht datei-, sondern blockorientiert arbeitet. Erst im Server werden die verteilten Datenblocks wieder zu kompletten Dateien verbunden und an einen Client übergeben.“ [R.Dreyer in DD20.12.01]

Sans-serif serifenlos. Sans-serif typeface serifenlose Schrift.

to scan (elektronisch) abtasten, zerlegen. Scanner Gerät, das Zeichen- oder Bildvorlagen elektronisch abtastet und dabei digitale Informationen für die Weiterverarbeitung erzeugt, also „digitalisiert“. Siehe auch Image scanner Bildscanner, OCR scanner Zeichenscanner, Lesemaschine. Scan(s) Scanprodukt(e).

SBV, Schweizerischer Buchdruckerverein

Screen
Bildschirm, Monitor. Screen fonts Bildschirmschriften.

to scroll „rollen“ am Bildschirm. Scroll down abwärts rollen, Scroll up aufwärts scrollen. Siehe auch Horizontal scrolling waagerecht scrollen, Soft scrolling „weiches“ Scrollen (kein Zeilensprung, sondern bildpunktweise). Scroll buffer Pufferspeicher (Arbeitsspeicher), in dem gescrollt werden kann.

SCSI, Small Computer System Interface Standardschnittstelle (ANSI-Standard X3.131-1986) zur Ansteuerung schneller Peripheriegeräte, wie Magnetplatteneinheiten, Bandlaufwerke, Scanner, optische Platten.
SCSI ging aus dem von Shugart entwickelten SASI-Bus (Shugart Associates System Interface) hervor. Technisch besteht der SCSI-Bus aus 18 Signalleitungen, wovon 8 die eigentlichen Daten transportieren und die restlichen Leitungen für Steuer- und Prüfzwecke verwendet werden. Sämtliche „Intelligenz“ sitzt auf der Platte selbst, im PC wird nur ein Hostadapter benötigt. Die erreichten Transferraten liegen bei 1,5 MB im asynchronen und 4 MB pro Sekunde im synchronen Betrieb, was 12 bzw. 32 MBit pro Sekunde entspricht. Oft wird SCSI als die Schnittstelle der Zukunft bezeichnet.
Wesentliche Neuerungen des SCSI Level 2 oder SCSI-2: Common Command Set, Command Queuing, Command Set Enhancements, Extended Contingent Allegiance, Asynchronous Event Notification, Fast SCSI/Wide SCSI, High-Density Connector. SCSI-3, für 1993 angekündigt, soll physikalische Mängel beheben, die Daten- und Ausfallsicherheit bei Fast- und Wide-SCSI deutlich erhöhen.
SCSI-Varianten [Adaptec, Stand 10/97, und R.Dreyer in DD20.12.01]: SCSI-1, SCSI-2, Fast SCSI-2, Fast Wide SCSI-2, Ultra-2-LVD-SCSI, Ultra SCSI-3, Ultra Wide SCSI-3, Ultra-160-SCSI, Ultra-320-SCSI, iSCSI (ca. 2001; Speicherkonzept mit nichtproprietärem Protokoll, das auf bewährten Standards wie Ethernet, TCP/IP und SCSI aufsetzt).
[S.Ahrensdorf in PP9/89, S.28; PP15.2.89, S.16; SCSI-Broschüre von CE Infosys 10/90; K.Fröhlich in CP13.5.92, S.28 (Neuerungen des SCSI Level 2) und PF12/92, S.331; W.R.Rosch in PF6/92, S.334; J.Sedlbauer in CI4/93, S.150; K.Hamann in CP6/94, S.32, und CP7/94, S.22]

SDLC, Synchronous Data Link Control Synchrone Verbindung zur Datenübertragung; bitorientiertes Übertragungsprotokoll zur Verbindungssteuerung in IBM-SNA-Netzwerken. [PW1.4.91, S.9]

to search suchen. Search and replace Programmroutine zum automatischen Suchen und Ersetzen von Zeichenketten.

Section-mark Paragraph (Sonderzeichen).

Serif Serife. Serif typeface Schrift mit Serifen.

Server Rechner in einem Netzwerk, der als Dienstleistung die Dateiverwaltung, Kommunikation oder/und Ausgabeverwaltung hat, nicht aber die eigentliche Anwendung; siehe auch Client-Server.

to set setzen. Set solid kompreß (= nicht durchschossen) setzen. Set width Laufweite. Set width change (generelle) Laufweitenveränderung; auch Tracking. Set width reduction (generelle) Laufweitenverringerung; auch White space reduction.

SGIA, Specialty Graphic Imaging Association, USA.

SGML, Standard Generalized Markup Language Standard zur Dokumentenstrukturierung, ab 1969 für IBM von dem amerikanischen Informatiker Charles F. Goldfarb entwickelt, festgelegt mit der internationalen ISO-Norm 8879 seit 1986.
„SGML ist eine Sprache zur Beschreibung von (logischen) Dokumentstrukturen, ohne den Inhalt selbst oder die spätere Darstellung (Präsentation) festzulegen ... Die Kennzeichnung der logischen Elemente erfolgt mit Hilfe von Markups. Ein Markup für das Inhaltselement Überschrift könnte beispielsweise <Überschrift> genannt werden ... Ziel ist es, diese logische Struktur, die nicht nur die einzelnen Elemente, sondern auch die Reihenfolge der Elemente umfaßt, standardmäßig auf alle Dokumente eines Typs (z. B. Zeitungsartikel) anzuwenden. Um diese Struktur für einen Dokumententyp verfügbar zu machen, wird eine sogenannte DTD, Document Type Definition erstellt. In dieser DTD werden die Elemente, die Reihenfolge sowie die Beziehungen der Elemente zueinander festgelegt.“ [I.Melaschuk in PT6.4.95]
Ihm entspricht „strukTEXT“, eine Anpassung der SGML für den deutschsprachigen Bereich, die vom Bundesverband Druck in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels entwickelt wurde (Richtlinien als Anwendungsempfehlung).

Sheet Bogen, Einzelblatt. Sheet-fed Einzelblatteingabe, z.B. in einen Drucker. Sheet-fed offset Bogenoffsetdruck.

Shift Tastaturmodus für Großbuchstaben, „Versal“. Siehe demgegenüber Unshift Kleinbuchstaben, Supershift Sonderzeichen.

Shitstorm Massenhafte öffentliche Kritik in sozialen Netzwerken wie „Facebook“, „Twitter“ u.a. „Die Anlässe für einen Sturm der Kritik im Social Web sind vielfältig und reichen von Problemen der Kunden mit dem Service über Preiserhöhungen bis zu weltanschaulichen Gegensätzen“, erklärt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. (PI 17.8.12. Bitkom)

Sidenotes Marginalien, das ist Hinweistext in einer separaten Randspalte neben dem Haupttext. Auch Marginal notes, Marginalia.

SIMM, Single In-line Memory Module Speichermodul. Ein SIMM-Modul besteht aus einer Karte mit aufgesteckten DRAM-Chips mit elektrischen Steckkontakten an einer Seite, die in SIMM-Sockeln auf der Hauptplatine des Computers installiert werden.

Simplex in einer Richtung. Simplexbetrieb Datenfernübertragung (DFÜ) in einer Richtung; siehe demgegenüber Duplexbetrieb.

skew schief, schräg.

Slash Schrägstrich. Siehe auch Backslash rückwärts geneigter Schrägstrich.

Slot Einsteckplatz für Elektronikkarten mit unterschiedlichen Anwendungen.

Slug Zeilensatz. Slugline Kopfzeile, Leitzeile (am Bildschirm); auch Guideline.

Small caps Kapitälchen.

Smalltalk Programmiersystem für grafische Bedienoberflächen, das in den siebziger-Jahren vom Xerox Palo Alto Research Center entwickelt wurde. Von Xerox selbst erfolglos vermarktet, wurde die Smalltalk-Idee vor allem im „Macintosh“-PC von Apple weltweit verbreitet. [J.Mittendorfer in MF3/89, S.54]

Smartphone Höherwertiges Mobiltelefon („Handy“), das gegenüber einem herkömmlichen Mobiltelefon mehr Computerfunktionalität und -konnektivität zur Verfügung stellt – auch den Zugang zum Internet – und das typischerweise über einen berührungsempfindlichen Bildschirm („Touchscreen“) bedient wird.
Smartphones lassen sich über zusätzliche Programme, sogenannte Apps, vom Anwender mit neuen Funktionen aufrüsten.

SMD, Storage Module Device Plattenspeicher-Schnittstelle bei Mainframe-Rechnern. SMD, Surface Mounted Device Bauteil zur Oberflächenmontage.

Smileys Aus Satzzeichen geformte „Gesichter“, sog. Emoticons, mit denen Emotionen mit Hilfe elektronischer Kommunikationsmittel wie eMails ausgedrückt werden können. Die beiden Zeichen :) oder :-) symbolisieren fröhliche Gesichter, wenn man sich diese um 90 Grad gedreht (Kopf auf linke Schulter) vorstellt. Hinter dem Zeichen 8-] verbirgt sich etwa ein säuerlich dreinblickender Brillenträger. Will jemand einen Kuss versenden, ist die Tastenkombination :-x angeraten. Der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt. Es existieren bereits so viele dieser Zeichen, dass es schon eigene Bücher dazu gibt.

Smoothing Technik der Konturenbegradigung.

SMS, Short Messaging Service Möglichkeit, bis zu 160 Zeichen lange Textnachrichten über das Handy zu verschicken; vor allem bei jungen Leuten eine sehr beliebte Form der mobilen Kommunikation.

SMT, Surface Mount Technology Technik, bei der Bauteile ohne Pins direkt auf die Oberfläche montiert (geklebt) werden. Die SMT-Technik erlaubt eine höhere Packungsdichte und einfachere Bestückung der Platine, als wenn die Bauteile mit „Beinchen“ in entsprechende Fassungen auf der Platine gesteckt werden müssen.

SMTP, Simple Mail Transfer Protocol auf Basis einer Entwicklung des amerikanischen Verteidigungsministeriums.

SNA, Systems Network Architecture Kommunikationskonzept der IBM (seit 1974), Industriestandard. Hinter dem SNA-Modell verbirgt sich die Auffassung, die „dummen“ Terminals der IBM-Welt, z.B. Modell 3278, durch PCs emulieren zu lassen und gleichzeitig deren „Intelligenz“ zur Entlastung des Hostrechners einzusetzen. Damit wird zugleich das „Herr-und-Sklave-Verhältnis“ zwischen Großrechner und Peripherie beendet. [P.Weger in PW14.8.89, S.23]

SNMP, Simple Network Management Protocol Industrie-Standardprotokoll für Netzwerkmanagementaufgaben, dessen Spezifikationen von der IETF, Internet Engineering Task Force definiert wurden.

SOA, Service-oriente Architektur Konzept, welches das Geschäft und die IT eines Unternehmens nach Diensten strukturiert, die modular aufgebaut sind und flexibel zur Umsetzung von Geschäftsprozessen genutzt werden können. [
Bitkom 4/2011]
„Managementkonzept, das erst in zweiter Linie ein Systemarchitektur-Konzept voraussetzt: Das Managementkonzept strebt eine an den gewünschten Geschäftsprozessen ausgerichtete IT-Infrastruktur an, die schnell auf veränderte Anforderungen im Geschäftsumfeld reagieren kann; das Systemarchitektur-Konzept sieht die Bereitstellung fachlicher Dienste und Funktionalitäten in Form von Services vor. Ein Service ist in diesem Kontext als eine Funktionalität definiert, die über eine standardisierte Schnittstelle in Anspruch genommen werden kann. Er ist damit eine spezielle Ausprägung des bekannten Konzepts der Software-Komponente“. [„Wikipedia“ 8/2006]

SOAP, Simple Object Access Protocol Netzwerkprotokoll, mit dessen Hilfe Daten zwischen Systemen ausgetauscht werden können.

soft
weich. Soft scrolling
„weiches“ Scrollen (kein Zeilensprung, sondern bildpunktweise). Software EDV-Programm(e); siehe demgegenüber Hardware, die „harten“ Bestandteile eines Computersystems.
SoHo, Small Office/Home Office Markt der kleineren Büros und Heim-Arbeitsplätze.

solid eng, kompreß. Solid copy kompresser (= nicht durchschossener) Satz. Solid state Halbleiter. Solid state circuit gedruckte Schaltung.

Space Leerraum, Zwischenraum; gemeint ist oft Wortzwischenraum, auch Word space. Beispiele: Em space Geviert-Zwischenraum, En space Halbgeviert-Zwischenraum, Unit space Einheiten-Zwischenraum. Spaceband Spatienkeil, austreibbarer Wortzwischenraum. Spacing (buchstabenweise) sperren, auch Letterspacing.

SPEC, Standard Performance Evaluation Corporation (www.spec.org) Gemeinnütziges Unternehmen, das 1988 ins Leben gerufen wurde, um standardisierte, objektive Leistungsmaßstäbe für Hochleistungs-Computersysteme einzuführen und zu pflegen. [PI12.11.04 KPG über „ExaStore“]

spi, Samples per Inch Maß für die Auflösung bei Scannern; auch lpi, Lines per Inch.

to spool, Spooling, von Simultaneous peripheral operations online Simultanfunktion eines Peripheriegeräts, in der Praxis meist eines Druckers. Spooler Programm, das für das Spooling zuständig ist.

Sports Sport. Sports league table Sport-Ergebnistabelle. Sports league table program Sporttabellenprogramm.

Spread doppelseitiger Druckbogen (= linke und rechte Seite nebeneinander).

sprocketed perforiert.

SQL, Structured Query Language Datenbank-Abfragesprache für Universal-, Mini- und Personal Computer. SQL stammt ursprünglich von IBM und hat sich zu einem Industriestandard entwickelt, nachdem auch das ANSI SQL 1983 zum Standard erklärt hat. Allerdings soll es, Stand 4/93, 34 Firmengruppierungen geben, die sich um SQL bemühen – u.a. die SAG, SQL Access Group.
Zur Geschichte: „Der erste allgemeine Standard, SQL-86 genannt, begnügte sich noch mit 108 Seiten für die Definition. Auch die zweite Fassung, SQL-89, war mit 120 Seiten noch bescheiden zu nennen. Erst mit der aktuellen Fassung für SQL-92, das aus taktischen Gründen in SQL2 umgetauft wurde, wurden 600 Seiten erreicht (nach den ANSI-Richtlinien darf eine Sprache nur alle fünf Jahre neu standardisiert werden, daher der Namenswechsel).
Galt die SQL-Kritik in den früheren Jahren den unvollständigen Definitionen, die vieles offenließen und die Hersteller zu eigenen Erweiterungen animierten, so ist es diesmal umgekehrt. Das 'dicke' SQL versucht nun nach Ansicht der Kritiker zu viel und just das Falsche unter die definitorischen Fittiche zu nehmen. Das fortlaufende Bemühen, aus den wildwuchernden Dialekten eine einheitliche Plattform zu schaffen, nimmt jedoch mit den bereits zirkulierenden Drafts für SQL3 erneut an Umfang zu.“ [D.Borchers in CT4/93, S.100]
[H.Schwaderer in PP7, S.53; D.Cragg in PW6.2.89, S.27]

Squeezing Verfahren zur Dateikompression nach Huffmann, wobei die in einer Datei enthaltene Information in einen häufigkeitsabhängigen Code variabler Länge gebracht wird. Da die beim Squeezing verwendeten Algorithmen recht komplex sind, dauert die Komprimierung entsprechend lang. In der Praxis werden Dateien daher häufiger mit dem schnelleren Crunching komprimiert. [R.Langner in PW29.5.89, S.20]

SRAM, Static Random Access Memory Statischer RAM-Baustein; vgl. demgegenüber DRAM. SRAM-Speicherchips benötigen im Vergleich mit DRAM-Chips für die Speicherung eines Bits zwar mehr Platz, sind aber wesentlich schneller als diese, weil bei ihnen der für das Aufladen des Speicherkondensators erforderliche Regenerierungszyklus entfällt. SRAM-Chips spielen deshalb eine wichtige Rolle in großen Universalrechnern, Hochleistungs-Workstations oder Supercomputern sowie als Cache- und/oder Bildschirmspeicher in Hochleistungs-PCs.

SS7, Signaling System 7 ist ein Kommunikationsprotokoll und bildet eine der Schlüsselkomponenten des ISDN, Integrated Services Digital Network, intelligenter Netzwerke und moderner Zellentechnologie. SS7 kommt in nationalen Telefonnetzen weltweit zunehmend zum Einsatz (Stand 1/94).

SSI, Small Scale Integration Gering integrierte Schaltung mit ca. 15 Bauelementen (ca. 1964).

ST 412/506 Verbreitetste und preisgünstigste Festplattenschnittstelle für PCs, eine Weiterentwicklung des Shugart-Bus für Diskettenlaufwerke. Die Schnittstelle ermöglicht eine serielle Datenübertragung mit 5 MBit/s, maximal vier Plattenlaufwerke sind ansteuerbar. [S.Ahrensdorf in PP9/89, S.28]

Startbit Bei der asynchronen Datenübertragung ist das Startbit die Markierung auf der Datenleitung dafür, daß das nächste Zeichen beginnt und der Synchronismus hergestellt werden muß. Siehe auch Stopbit. [R.Langner in PW29.5.89, S.21]

Start-Stop-Verfahren Siehe unter asynchrone Datenübertragung.

Steppermotor Antriebsmotor für Festplattenlaufwerke. Ein Steppermotor führt Spurwechsel der Köpfe nur Schrittweise von Spur zu Spur aus. Er ist langsam, laut und stromfressend, aber robust und preisgünstig herzustellen. Maximal erreichbare Zugriffszeiten mit Steppermotoren liegen bei 40 ms. Siehe dagegen Voice-Coil-Motor, Linearmotor. [S.Ahrensdorf in PP9/89, S.28]

Stock table Börsentabelle. Stock table program Programm zur Verarbeitung von Börsentabellen.

to store speichern. Storage Speicherung, Speichertechnik. Stored formats abgespeicherte Befehlsketten (Makros, IWTs usw.).

Stopbit Bei der asynchronen Datenübertragung ist das Stopbit die Markierung dafür, daß ein gerade gesendetes Byte abgeschlossen ist. Der Zustand des Stopbit unterscheidet sich von dem des Startbit, so daß der Beginn des nächsten Zeichens problemlos erkannt werden kann. [R.Langner in PW29.5.89, S.21]

Straight text matter glatter Satz, Fließsatz.

Streamer tape, kurz Streamer ins Computergehäuse eingebautes oder externes Bandlaufwerk zur Datensicherung; siehe auch Backup.

String Kette. String of commands Befehlskette.

Stripping (Offset-)Montage.

Stroke Konturlinie.

Style sheets wiederkehrende Gestaltungsmerkmale, die man in ein Bildschirmformular einträgt und unter einem leicht merkbaren namen abspeichert. Ein Spezialausdruck der Desktop-Publishing-Szene, in der professionellen Satzszene spricht man von Formats, Formaten, IWTs, Macros usw.

Subsetting Reduktion von Schriftendateien auf eine begrenzte Zahl von Zeichen, in der Regel diejenigen, die in einem Dokument vorkommen. Subsetting zählt neben der Verschlüsselung zu den Verfahren, die vor dem illegalen Kopieren von Schriften schützen sollen. „Acrobat“ von Adobe verwendet Subsetting beim PDF- und Bitstreams „TrueDoc“ beim PFR-Format.

Supershift, abgekürzt SS Tastaturmodus für Sonderzeichen. Siehe demgegenüber Unshift Kleinbuchstaben, Shift Großbuchstaben.

Supervisory Board Aufsichtsrat.

Supply Chain Lieferkette. SCM, Supply Chain Management Lieferkettensteuerung; Optimierung der Logistikkette von Lieferant(en) über den Hersteller bis zum Endabnehmer, oft unterstützt durch entsprechende Software [www.logistik-lexikon.de].

SVG, Scalable Vector Graphics Datenformat des W3C zur Beschreibung zweidimensionaler Grafiken in XML.
Adobe: „Das SVG-Format ist ein auf offenen Standards beruhendes Vektorgrafikformat, mit dem Sie Web-Seiten mit hochauflösenden Grafiken entwerfen können, die Echtzeitdaten enthalten.“
Laut Sun hat das SVG-Format folgende Vorteile gegenüber Grafikformaten wie JPEG oder GIF: „Weil es sich um ein Klartextformat handelt, sind die Dateien lesbar und in der Regel kleiner als vergleichbare Grafikbilder. SVG-Bilder lassen sich auch zoomen oder skalieren, d.h. der Benutzer kann Grafikausschnitte wie etwa Karten ohne Qualitätseinbuße bergrößern. Die Skalierbarkeit sorgt dafür, dass SVG-Bilder mit jeder Auflösung in bester Qualität ausgedruckt werden. Textbestandteile eines SVG-basierten Bildes, z.B. Städtenamen auf einer Karte, kann man nicht nur selektieren, sondern auch suchen. Der Zugriff auf Applikationen, die in SVG geschrieben sind, kann über Methoden für die Beschreibung der Bildinformationen in Textform erfolgen. Und weil SVG ebenfalls Skripts und Animation unterstützt, setzt es neue Maßstäbe für die Entwicklung hochgradig dynamischer, interaktiver Grafiken.“ [PI10.8.00 Sun; www.w3.org/Graphics/SVG]

SVGA, Super-VGA Hochauflösender Bildschirm-Grafikstandard für DOS-PCs; siehe unter VGA.

to switch schalten, umschalten. Switch Schalter.

SWOP, Specifications for Web Offset Publications (www.swop.org) Amerikanische Organisation von Rollenoffsetdruckereien, gegründet 1975. Heute sind damit eher ihre Standards gemeint: SWOP-Referenzdruck, SWOP-zertifizierter Druckproof (z.B. GMG „ColorProof“ für Epson „7600 / 9600 / 10600“; PI25.9.03). 2005 Zusammenschluss mit IDEAlliance.

Synchron 1. Verfahren der Datenübertragung, bei dem der Gleichlauf zwischen Sender und Empfänger durch einen Bit-Synchronismus über eigene Taktleitungen hergestellt wird. Bei der synchronen Übertragung erfolgt der Datenaustausch nicht zeichenweise – siehe dagegen asynchrone Datenübertragung –, sondern blockweise. [R.Langner in PW29.5.89, S.21]
2. Bei dieser Übertragungsweise werden Datenbits mit einer festen Übermittlungsrate gesendet und empfangen, wobei Sender und Empfänger synchron arbeiten. Durch die synchrone Nachrichtenübertragung werden Start- und Stopbits wie bei der asynchronen Übertragung nicht mehr benötigt. [PW5.4.93, S.9.]


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