C

C Höhere Programmiersprache, 1970 von Dennis Ritchie entworfen. C hat im Zusammenhang mit dem Mehrplatz-Betriebssystem Unix große Bedeutung erlangt.

Cable TV oder kurz CATV Kabelfernsehen.

Cache, Cache memory Zwischenspeicher; gemeint ist ein „schneller“ RAM-Zwischenspeicher zwischen einer schnellen und einer langsameren Systemkomponente – wie zwischen Prozessor und DRAM (Speicher-Caching) oder zwischen Prozessor und Magnetplatte (Disk-Caching). Damit werden Wartezyklen der CPU, die die Rechengeschwindigkeit herabsetzen, vermieden.
Der Cache-Speicher kann in Form von Hardware – Cache-Controller mit schnellen RAM-Bausteinen und Cache-Software – oder als Softwarelösung – wobei das Cache-Programm den vorhandenen RAM-Speicher und den Hauptprozessor benutzt – eingesetzt werden. Bei neueren Mikroprozessoren, wie Intel 80486 und Motorola 68040, ist ein Speicher-Cache auf dem Prozessorchip integriert. [A.Schimpf in CP27.11.91, S.122]

CAD, Computer Aided Design Rechnergestütztes technisches Zeichnen, Konstruktion.

Call center Dienstleistungseinrichtung eines Unternehmens für die telefonische Unterstützung von Kundenbelangen.

CALS, Computer Aided Acquisition and Logostic Support Initiative des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums (Department of Defense, kurz DoD) zur Standardisierung der Speicherung und des Austauschs von Dokumenten (Standard MIL-M-28001).
CALS soll in zwei Stufen verwirklicht werden. Phase I, die im August 1988 begann – seit damals sind die Zulieferer des DoD verpflichtet, ihre Dokumentation gemäß den CALS-Standards zu gestalten und abzuliefern – besteht aus dem SGML-Format für Texte, Vektorgrafiken nach IGES- und CGM-Formaten, Rastergrafiken nach dem internationalen Fax-Format CCITT/4 und einer Definition für logischen Magnetbandaufbau. Die Vision von CALS in der Endphase ist eine umfassende Datenbank aller Zulieferer, in der alle Daten ständig aktuell vorliegen. [W.Prechsl in DD26.10.89, S.g8; Interleaf-Messezeitung zur „CeBIT 90“, S.6]

CAM, Computer Aided Manufacturing Rechnergestützte Fertigung/Produktion.

CAP, Computer Aided Publishing Rechnergestütztes Publizieren; siehe unter Electronic Publishing.

CAPI, Common Application Programming Interface Das CAPI existiert seit 1990. Damals fanden sich Repräsentanten von Herstellern, Netzbetreibern und Verbrauchern in einem Gremium – der CAPI Association – zusammen, um durch Definition eines Standards eine schnelle und kostengünstige Produktentwicklung für ISDN zu ermöglichen. Hierdurch wurde die Grundlage für die erfolgreiche PC-ISDN-Anbindung geschaffen.
Die CAPI gestattet es Programmen, in standardisierter und gut dokumentierter Weise auf ISDN-Hardware zuzugreifen. So kann z.B. die Rufnummer eines einkommenden Anrufs von der Applikation ausgelesen werden, auch wenn Software und ISDN-Adapter von unterschiedlichen Herstellern stammen. Die CAPI unterstützt das Dienstekonzept (z.B. Sprach-, Daten-, Faxdienstekennung) von ISDN, so dass dessen Möglichkeiten von der PC-Applikation optimal genutzt werden können. Daten- und Faxanwendung unter einer Rufnummer auf einem PC sind so ohne Problem möglich.

Caption Bildunterschrift, Bildlegende.

CAQ, Computer Aided Quality assurance Rechnergestützte Qualitätssicherung. [DM3/89, S.9]

Carding Automatischer Höhenaustrieb zwischen den Zeilen in form von Zusatzdurchschüssen.

CASE, Computer Aided Software Engineering Programmentwicklung mit Unterstützung durch den Computer. [J.Schmitz in CZ19.10.88, S.58; E.Schuck in PW24.7.89, S.20]

CAT, Computer Aided Translation Computerunterstützte Sprachübersetzung.

CATV, Community Antenna Television oder kurz Cable TV Kabelfernsehen.

CBT, Computer Based Training Computerunterstütztes Lernen.

CCD, Charge Coupled Device Ladungsgekoppelter Speicher. Spezielle elektronische Bausteine, insbesondere bei Scannern häufig verwendet. Die als schmale Zeile nebeneinander angeordneten optoelektronischen Sensoren tasten eine Vorlage Zeile für Zeile fotografisch ab und zerlegen das aufgenommene Bild in Tausende winziger Bildpunkte.
Lichtempfindliches, ladungsgekoppeltes Halbleiterelement – oder einfach „Fotodiode“ –, z.B. bei Scannern oder Digitalkameras. Hier wird es in Form einer CCD-Zeile benutzt, die nur wenige Zentimeter breit ist und aus einer großen Zahl von Zellen besteht, z. B. 3456 oder 4096 Elemente.
Zum Scannen wird die Vorlage beleuchtet und das reflektierte Licht – bei transparenten Vorlagen das Durchlicht – über ein Objektiv auf die CCD-Zeile geleitet. Die Gesamtvorlage wird dadurch abgetastet, daß entweder die CCD-Zeile über der Vorlage oder die Vorlage unter der CCD-Zeile bewegt wird. In beiden Fällen wird Bildzeile auf Bildzeile abgetastet. Jede einzelne Diode übernimmt den Helligkeitswert des von ihr abgetasteten Bildpunktes als analogen Wert, der sich in maximal 256 Graustufen umschlüsseln läßt.
Für Farbbilder ist statt Grauwerten für jeden Bildpunkt jeweils ein Helligkeitswert für den Rot-, den Grün- und den Blauanteil des Lichts erforderlich. Daher sind die einzelnen Elemente des CCD-Sensors abwechselnd mit winzigen Farbfiltern in diesen Farben bedampft. Dadurch allerdings erfaßt jede Fotodiode nur einen der drei erforderlichen Farbwerte. Hier setzt die Farbinterpolation ein: Die Scanner- oder Kmaerasoftware schätzt auf Basis der benachbarten Bildpunkte die beiden jeweils fehlenden Farbwerte für jedes Pixel. Leider greifen die Algorithmen dabei oft gehörig daneben, was sich im Bild durch sogenanntes Farbrauschen bemerkbar macht.
[PA6/95, S.144; H.Wenck in DD23.6.88, S.w2; PF7/96, S.84]

CCIR, Comité Consultatif International Radio.

CCITT, Comité Consultatif International Télégraphique et Téléphonique Internationaler Telekommunikationsausschuß, gebildet durch einen weltweiten Zusammenschluß der Postverwaltungen, 1956 gegründet als Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf.
In der CCITT sind die Post- und Fernmeldeverwaltungen oder deren Betriebsgesellschaften aus 160 UN-Mitgliedsländern vertreten. Beratende Funktionen haben internationale Organisationen, Institutionen und Unternehmen.
Die Empfehlungen des „International Beratenden Ausschusses für den Telegrafen- und Fernsprechdienst“, so die deutsche Bezeichnung, sind völkerrechtlich zwar nicht bindend, kommen allerdings internationalen Vorschriften gleich und sind in ihrer Wirkung folgenträchtiger als Normen. [J.Wieckmann in PW15.5.89, S.15]

CCS, Common Channel Signaling Konzept der Signalisierung in gemeinsamen Kanälen in der Netzwerktechnologie.

CDA, Compound Document Architecture Standard für Dokumentenaustausch von DEC.

CD-Audio Musik-CD.

CD-I, Compact Disk Interactive Basistechnologie für ein Informationsmedium mit CD-ROM – als Ergänzung zu den Konsummedien Fernsehen, Audio-CD-Player, Zeitschriften, Zeitungen und Bücher. Dahinter stehen vor allem die Unterhaltungselektronikkonzerne Philips und Sony, die CD-I als Multimedia-Technik bezeichnen. Zusätzlich ist es aber der Versuch, langfristig die Videokassette durch ein billiges und durch Kopierschutz kontrollierbares Medium abzulösen: der Video-CD. [D.Treplin in PD1/93, S.237]

CD-R, Compact Disk Recordable Die CD-R ist ein einmal beschreibbares Medium. Die Daten können nicht mehr gelöscht werden. Wegen der goldenen Oberfläche auf der unbespielten Seite nennt man die CD-R auch „Gold Disk“. Die zu beschreibende Seite weist je nach Beschichtung einen goldenen, grünen oder blauen Farbstich auf.

CD-ROM, Compact Disk Read Only Memory Nur-lesbarer, austauschbarer Datenträger (Wechselplatte) mit 630 MB Speicherkapazität, der mittels Laserstrahl gelesen wird. Vgl. demgegenüber WORM, E-DRAW, aber auch DVD.

CD-RW, Compact Disk Re-Writable Wiederbeschreibbare CD.

CENELEC, Comité Européen de Normalisation Electrotechnique EG-Institution zur europäischen Harmonisierung von Normen in der Elektronik.

Centronics-Schnittstelle, auch Parallelschnittstelle. 1994 neuer Standard IEEE 1284: „Universalschnittstelle der Zukunft“ mit maximaler Datenübertragungsrate 2 MB/s, Kabellänge 10 bis 12 m, bis zu 8 Peripheriegeräte an einem Rechnerport anschließbar, 5 Modes (Nibble-Mode, Compatible Mode, Byte-Mode, EPP-Mode, ECP-Mode). [T.Storm in CP6/94, S.30]

CEO, Chief Executive Officer Geschäftsführer oder Vorstandsvorsitzender.

CEP, Corporate Electronic Publishing Unternehmensweites Publizieren bzw. internes Publikationswesen in größeren Unternehmen. Gemeint ist damit Herstellung technischer Dokumente wie Bedienungshandbücher und Ersatzteilkataloge mit Computerunterstützung. Siehe auch unter Electronic publishing.

CEPT, Conférence Européenne des administrations des Postes et des Télécommunications Gremium der 12 europäischen Post- und Fernmeldeverwaltungen. Mit dem „CEPT-Standard“ ist in der Regel ein Zeichensatz für das „VideoTex/Bildschirmtext“-Medium gemeint, der insgesamt 581 Zeichen umfaßt: alle europäischen Sonder- und Grafikzeichen sowie frei definierbare Zeichen. Auf 24 Zeilen mit je 40 Zeichen können aus einer Palette von 4096 Farbtönen bis zu 32 Töne auf einer „Btx“-Seite dargestellt werden. [CT6/89, S.106]

CGA, Color Graphics Adapter Farbgrafikstandard für Personal Computer auf Basis MS-DOS, 1982 von IBM eingeführt. Grafikkarten, die dem CGA-Standard genügen, können maximal vier Farben mit einer Zeilenfrequenz von 15,7 kHz darstellen. Die maximale Auflösung beträgt 640 x 200 Pixel.

Das CGATS, Comittee for Graphic Arts Technologies Standards, 1987 gegründet, deckt für das US-amerikanische Standardisierungsgremium ANSI den Bereich grafische Industrie ab.

CGI, Common Gateway Interface Schnittstelle, welche die Funktionalität eines Webservers erweitert. Erst durch CGI wird eine Kommunikation mit dem Benutzer einer Website möglich, lassen sich Daten austauschen und abfragen. CGI erlaubt das Schreiben eigener Programme, die in einfacher Art und Weise mit dem Webserver kommunizieren.

CGI, Computer Graphics Interface

CGM, Computer Graphic Metafile
Dateiformat, das 2D-Vektorgrafiken beschreibt, wie etwa technische Illustrationen.

Chairman Vorsitzender.

Chapter Kapitel.

Character Zeichen, Buchstabe. Character count Zeichenzähler.

Chart grafisch dargestellte Tabelle, z.B. Balken- oder Tortengrafik; siehe auch Business chart.

Cheapernet Bei IEEE 802.6 eine 10Base2 standardisierte, preisgünstige LAN-Technik. Als Übertragungsmedium dient das Koaxialkabel RG 58 A/U, das eine maximale Segmentlänge von 200 m und eine Übertragungsgeschwindigkeit v
10 MBit/s bietet. [PW5.4.93, S.9]

Chip, salopp auch „Käfer“ genannt: Kristallplättchen mit integrierten Schaltungen, das in einen Keramikkörper eingegossen ist und über Steck-“Beinchen“ Kontakte zur Elektronikplatine hat.

CHRP, Common Hardware Reference Platform PC-Hardware-Architektur.

CIM, Computer Integrated Manufacturing integriertes, computerunterstütztes Fertigungssystem.

CIP3, International Cooperation für Integration of Prepress, Press and Postpress Komitee der grafischen Industrie und ihrer Zulieferer, initiiert von der Heidelberger Druckmaschinen AG mit technischer Unterstützung des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung (IDG) und vorgestellt zur „Drupa“ 1995.
Die CIP3-Spezifikation berührt die mit dem Druck zusammenhängenden Produktionsstufen und deren gesamte Prozeßsteuerung. Derzeit (Stand 9/97) umfaßt die CIP3-Spezifikation drei Elemente: Farbzonenprofile zur Voreinstellung der Farbwerke der Druckmaschinen, Schneidprofile der Schnellschneider sowie Profile der Falz-, Zusammentrag- und Sammelheftmaschinen. [H.J.Laue in PT18.9.97]
CIP4, im Jahr 2000 aus der CIP3 hervorgegangen, steht für International Cooperation for the Integration of Processes in Prepress, Press and Postpress, also für eine internationale Kooperative, die sich mit ihrem JDF, Job Definition Format um die Integration der Prozesse in den Druckvorstufen, im Drucksaal und in der Weiterverarbeitung bemüht – herstellerneutral!
Weitere Infos über JDF und CIP4 können Sie sich hier herunterklicken (aus „Der Druckspiegel“ 4/2011).

Circulation (Druck-)Auflage, Verbreitung.

CISC, Complex Instruction Set Computer Computer mit komplexem, umfangreichem Befehlssatz. Vgl. demgegenüber RISC, Reduced Instruction Set Computer. [A.Bode in CT6/89, S.118; E.Fritz in OP2/92, S.14; J.Prosise, W.Wirth in PF2/96, S.146]

CJ, Citizen Journalism Bürgerjournalismus im Web 2.0, der UGC, User Generated Content erstellt und publiziert.

Classified ad Kleinanzeige, Fließanzeige, rubrizierte Anzeige.

Client/Server Netzwerkorientierte Systemarchitektur mit zwei Ebenen: den (intelligenten, dezentralisierten) Arbeitsplatzcomputern – Client – und den Dienstleistungscomputern – Server – für Dateiverwaltung, Kommunikation oder/und Ausgabesteuerung.
„... eine Form der Arbeitsteilung in Computernetzwerken, bei der auf dem Arbeitsplatzrechner nur der eine Teil einer Anwendung läuft und auf dem Server der andere Teil. Auf dem Server wird etwa eine Datenbank installiert. Die Anwendung auf dem Benutzer-PC durchsucht diese nun nicht mehr selbst, sondern gibt einen Suchauftrag ab und kann, bis dieser ausgeführt ist, etwas anderes tun. Der Netzwerkverkehr wird reduziert.“
„Client/Server-Computing ist vom Ansatz her einfach. Clients (normalerweise PCs) fordern Informationen an, die von Servern (normalerweise LAN-Server, Minis oder Großrechner) bereitgestellt werden. Clients und Server sind über Netzwerke und Middleware miteinander verbunden – Software, die alle Komponenten im Client/Server-Betrieb zusammenhält.“ [aus einer Seminarbeschreibung von Frost & Sullivan 1/95]
[DM6/89, S.11; A.Radding in PW9.10.89, S.17; „Netzwerk – Das Informations-Magazin zu Microsoft ,Windows NT‘“, Microsoft 1994]

Closed quote schließendes Anführungszeichen, vgl. demgegenüber Open quote öffnendes Anführungszeichen.

Cloud Computing ermöglicht es, Rechenleistung, Speicherkapazität und Anwendungen nach Bedarf anzumieten, anstatt sie selbst vorzuhalten.
1. Cloud Computing mangelt es nach wie vor an einer allgemeingültigen Definition. Insbesondere IT-Anbieter verwenden auf ihr spezifisches Angebot und Geschäftsmodell ausgerichtete Definitionen. Beispielsweise stellen Service-Provider beim Cloud Computing einen „On-Demand Service“ in den Mittelpunkt. Softwareanbieter vermarkten (in Kooperation mit Services Providern) gehostete Lösungen als Cloud Computing. Virtualisierungscompanies interpretieren Clouds als Computercluster + Virtualisierungslösungen für dynamisches Computing. Auch auf Anwenderseite wird der Begriff je nach Herausforderung und Herangehensweise unterschiedlich interpretiert.
Nach Einschätzung der Experton Group kennzeichnet Cloud Computing zwei grundlegende Merkmale:
– Cloud Computing ermöglicht ein „On-Demand“-Sharing von IT-Ressourcen.
– Die „Shared-Ressourcen“ befinden sich in anderen physikalischen Lokationen als die weiteren Bestandteile der „Cloud-Lösungen“.
Planen Unternehmen die Nutzung von Cloud Computing-Ressourcen, dann sollten sie sich detailliert mit der Architektur und den Schnittstellen der jeweiligen Anbieter vertraut machen. Darüber hinaus stehen mit „Public Clouds“, „Private Clouds“ (im eigenen Rechenzentrum) oder „Hybrid Clouds“ verschiedene Nutzungsmodelle zur Verfügung.
Nach wie vor gilt: Cloud Computing befindet sich in einer frühen Phase. Handlungsbedarf besteht in den Feldern Standardisierung, Automatisierung, Security, Compliance sowie System Management und Governance. [„ICT Service-Newsletter“ 8.5.2009 der Experton Group]
2. Mit Cloud-Computing ist gemeint, dass anstelle eines echten PCs mit allen lokalen Softwarekomponenten der Rechner virtualisiert wird. Der komplette Rechner inklusive „Windows“-ähnlichem Desktop läuft komplett im Webbrowser, Rechenleistung und Speicher wird von einem Dienstleister zur Verfügung gestellt.
Ursprünglich war das Cloud-Computing als ein Service gedacht, mit dem insbesondere große Unternehmen die zeit- und kostenaufwändige Pflege eigener Systeme reduzieren können. Jetzt wird aber auch der Weg für das Cloud-Computing für private Anwender frei. „Das bedeutet: Ihre Anwendungen laufen im Web, Ihre Daten (Dateien, Fotos, Filme, Musik) werden auf einem Online-Server abgelegt. Entscheidender Vorteil daran: An jedem Internet-fähigen System steht Ihnen Ihr PC mit der kompletten Funktionalität und allen Daten zur Verfügung. Ärger mit einem abstürzenden ,Windows‘ oder den ewigen lokalen Treiber- und Softwareupdates gibt auch nicht mehr.“ [„PC Secrets“-Newsletter 13.5.2009]

Cluster Bereich auf einer Diskette oder Magnetplatte, in dem Daten gespeichert sind. Ein Cluster faßt mehrere Sektoren auf einer Spur zusammen. Cluster Controller Steuereinheit für den Anschluß von Peripheriegeräten, wie Terminals, Arbeitsplatzrechner oder Druckern, an einen Host-Rechner. In der 3270-Welt von IBM kommunizieren die Endgeräte nicht direkt mit dem Host, sondern über Cluster Controller oder Communications Controller. [PW1.4.91, S.9]

CMOS, Complementary metal oxide semiconductor Technologie für das Schaltkreis-Design. Die CMOS-Technik wird wegen ihrer geringen Wärmeabgabe, die eine hohe Schaltkreisdichte erlaubt, bei Speicherchips bevorzugt angewendet.

CMS, Color Management System „Software, die entweder auf Betriebssystemebene oder im Rahmen von Anwendungsprogrammen dafür sorgt, daß die Ausgabe in möglichst hohem Ausmaß der Bildschirmdarstellung und der gescannten Vorlage entspricht. Ein CMS korrigiert die Farbverfälschungen, indem es die Daten in einem geräteunabhängigen Farbraum definiert und sie in den gerätespezifischen umrechnet. So kalibriert ein CMS beliebige Publishingsysteme und Ausgabeeinheiten aufeinander ab.“ [PA6/95, S.144]
CMS, Content Management System siehe unter Content Management.

CMYK Farbsystem für das Drucken mit den Farben Zyan (C = Cyan), Magenta (M = Rot), Gelb (Y = Yellow) und Schwarz (K = Black).

Codec Codecs sind verschiedene Arten von Codealgorithmen, die auf Audio-, Video- und Bilddateien angewendet werden, um die Größe der Dateien zu verkleinern (komprimieren).

Coded contone codiertes Halbtonbild (z.B. ein digitalisiertes Foto). Meist auf 256 Graustufen quantisierte 8-Bit-Bildelemente. Siehe auch Contone.

Cold type „kalter Satz“ = Fotosatz.

Color Farbe. Color contone (ungerastertes) Farbbild, z.B. ein Farbfoto.

Column Spalte. Column rule Spaltenlinie. Column width Spaltenbreite.

COM, Computer output on microfilm Computerausgabe auf Mikrofilm.

Command codes codierte Befehle.

Commercial printer Akzidenzdruckerei.

Compiler Übersetzungsprogramm, das ein in einer Programmiersprache formuliertes Anwendungsprogramm in die Maschinensprache des Computers umsetzt. Siehe dagegen Interpreter. Der Übersetzungsvorgang wird als Compilieren bezeichnet.

to compose gestalten. Composition Gestaltung, oft auch für Satzherstellung, Schriftsatz (als gestaltender Prozeß).

Computer to film digitale Datenaufzeichnung auf Film, auch „Verfilmung“ (Berthold). Computer to plate digitale Datenaufzeichnung auf die Druckplatte.

Connectivity Verbindungsfähigkeit.

Content Im Zusammenhang mit dem Publishing „Inhalte“, die zur Ausgabe auf Webseiten, in Drucksachen (Print) oder auf Medien wie CDs und DVDs bestimmt sind. Inhalte können sein: Text-, Bild- Grafik-, Audio-, Videodateien – und zwar in bearbeitbarem Zustand. Content Management Verwaltung und Bearbeitung solcher Inhalte. CMS, Content Management System Computersystem zur Verwaltung und Bearbeitung digitaler Inhalte, auch Redaktionssystem.
Im Gegensatz dazu: AMS oder DAMS, (digitales) Asset Management System, das solche Dateien/Dokumente und darüber hinaus „umbrochene“ Seiten als Ganzes verwaltet, ohne (weitgehende) inhaltliche Bearbeitungsmöglichkeiten; siehe dort.
Content Syndication Mehrfachverwertung digitaler Inhalte, z.B. durch Verkauf an verschiedene Anbieter.

Continuous exposure ruling Linienziehen mit „Lichtpunkt“.

Contone, Kurzform von Continuous tone: Halbton(-bild), ungerastert, z.B. ein Foto; siehe auch Gray-scale.

Controller Steuereinheit.

Cookie Ein Cookie ist eine kleine Datei mit Textinformationen, die von einem Web-Server an den Web-Browser (z.B. Netscape „Navigator“ oder Microsoft „Internet Explorer“) übertragen wird. Wenn der Browser bzw. der Benutzer diese Information akzeptiert, dann wird sie auf ihre Länge, ihr Verfallsdatum und den URL-Pfad geprüft. Diese Information kann nicht größer als 4000 Zeichen (Bytes) sein und wird niemals vom Browser wie ein Programm ausgeführt. Das Cookie kann also weder Programme noch Viren enthalten.
Das Cookie wird im Browser gespeichert und ist solang aktiv, wie der Browser geöffnet bleibt. Meist wird dem Cookie auch eine Lebensdauer mitgegeben. Manche sind nur solang aktiv, wie der Browser geöffnet ist, manche haben eine Lebensdauer von Tagen oder Wochen. Die Cookies mit längerer Lebensdauer werden beim Beenden des Browsers in eine Datei gespeichert. Erreicht ein Cookie sein Verfallsdatum, wird es vom Browser automatisch aus der entsprechenden Datei gelöscht.
In den Cookies können kurze Informationen von einem Kontakt zum Web-Server bis zum nächsten Kontakt mit diesem Web-Server zwischengespeichert werden. Dies kann z.B. die Information sein, daß der Benutzer eine Seite schon einmal gesehen hat und diese von jetzt an nicht mehr sehen möchte. Zweck der Cookies ist die Erstellung eines Nutzerprofils: Durch Speichern einer eindeutig für den Web-Server erkennbaren Benutzerkennung und der auf diesem Web-Server besuchten Seiten bzw. ausgewählten Dienste läßt sich ein genaues Nutzerprofil anlegen, das für gezielte Werbung benutzt werden kann.
[Deutsches Novell Forum in CompuServe 17.5.97]

Cooperative processing Technik, die im Kern das Auslagern von Rechneroperationen von Mainframe-Rechnern auf PCs meint. Bei der PC-Mainframe-Anbindung wird versucht, die größere Flexibilität und die Benutzerfreundlichkeit des PCs auszuschöpfen. [PW14.8.89, S.19]

Copy 1. Kopie. – 2. Satz, Satzvorlage, Manuskript. Copyfit Satz in eine vorgegebene Form bringen, z.B. Artikelumbruch. Copy markup Manuskriptvorbereitung.

CORBA, Common Object Request Broker Architecture 1. Industriestandard zur Integration verteilter Objekte; 2. Basistechnologie für die Implementierung von EAI, Enterprise Application Integration. Die CORBA-Architektur bietet Services für Fehlertoleranz, Skalierung, Service-Qualität/Service-Vermittlung und Replikation. [ZT7-8/00, S.20]

Core Kern. Core memory Kernspeicher.

to correct korrigieren.

to count zählen, rechnen. Counting keyboard zählende, ausschließende Tastatur. Siehe auch Character count Zeichenzähler, Word cound Wortzähler, Line count Zeilenzähler.

CPM, Control Program for Microcomputers erstes Standard-Betriebssystem für 8-Bit-Mikrocomputer, auch CPM-80; entwickelt wurde es von Digital Research in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre. Für Mikrocomputer mit 16-Bit-Architektur folgte später – zu spät, da war MS-DOS von Microsoft/IBM schon mitten im Siegeszug – die Version CPM-86.

CPM, Critical Path Method Methode des kritischen Pfades in der Netzplantechnik.

cps, Characters per second Zeichen pro Sekunde. Leistungsangabe z.B. bei Druckern oder Belichtern.

CPS, Copy Processing System Satzverarbeitungssystem.

CPU, Central Processing Unit Zentraleinheit eines Computersystems, auch Mikroprozessor-Chip.

CRM, Customer Relationship Management Verwaltung (d.h. Planung, Aufbau und Weiterentwicklung) der Kundenbeziehungen. Eine besondere Bedeutung erhält der Begriff, weil in der „Customer Economy“ des Internets der Kunde noch mehr als bisher in den Mittelpunkt rückt. Die Schwierigkeit und (hoffentlich) der Erfolg einer CRM-Strategie liegt darin, der dynamischen Entwicklung der Kundenkommunikation gerecht zu werden.
Begriffsbestimmung der SAP AG: „Was heißt Management von Kundenbeziehungen? CRM optimiert und integriert alle Prozesse in Richtung Kunde.“ [„CRM-Hörbuch“ 2004; hier spricht SAP auch vom „Kundenbindungsmanagement“.]

to crop beschneiden, Ausschnitt festlegen.

Cross reference Querverweis, z.B. in einem Index oder Lexikon.

CRT, Cathode Ray Tube Kathodenstrahlröhre.

Crunching
Verfahren zur Dateikompression nach Lempel und Ziv, mit dem die in einer Datei enthaltene Information in ein kompakteres Format gebracht wird. Da beim Crunching nur ein Durchlauf durch die zu komprimierende Datei erforderlich ist, ist dieses Komprimierverfahren besonders schnell. Siehe dagegen Squeezing. [R.Langner in PW29.5.89, S.20]

CSCW, Computer-supported Cooperative Work Forschungszweig, der sich mit der computergestützten Gruppenarbeit beschäftigt hat. In diesem Zusammenhang fällt häufig auch der Begriff von der computergestützten Teamarbeit (CAT). [H.Achatz in PW20.4.92, S.9]

CSMA, Carrier Sense Multiple Access Übertragungsverfahren in einem LAN mit Bus-Topologie. Vor dem Senden wird geprüft, ob im Netzwerk gerade eine Datenübertragung läuft, um erst dann auf das Netz zuzugreifen, wenn diese Sendung abgeschlossen ist. CSMA/CD, Carrier Sense Multiple Access with Collision Detect = Mehrfachabfrage durch Besetztabfrage eines Trägers) ist eine Weiterentwicklung dieses Verfahrens, die im Ethernet-Netzwerk angewendet wird. [R.Kappen in PO20.11.88, S.1990]

CTI, Computer Telephony Integration

Cursor
Lichtmarke am Computermonitor.

to cut schneiden, beschneiden. Cut and paste (in einem Grafikprogramm) etwas ausschneiden, verschieben und an neuer Position befestigen. Cutline Linie zur Ausschnittsbegrenzung.

Cyberspace Schlagwort für die interaktive Computerkommunikation im Internet. Es wurde von dem Science-Fiction-Autor William Gibson in seinem Roman „Newromancer“ geprägt. Darin schließen Hacker ihre Gehirne an ein Computernetz an. Für die Angeschlossenen entsteht so in ihren Köpfen eine virtuelle Welt, in der sie sich bewegen, als sei sie Realität. Siehe auch Virtual Reality. [CN9/95, S.72]


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