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B2B, Business to business Nutzung des Internets zur Geschäftsabwicklung zwischen Geschäftspartnern.

B2C, Business to consumer Nutzung des Internets zur Geschäftsabwicklung zwischen Anbieter und Verbraucher.

Backbone 1. Dient als übergeordnetes Netz zur Verbindung einzelner Subnetze. Im Backbone können zentrale Ressourcen integriert sein. Backbone-Netze arbeiten mit höheren Übertragungsgeschwindigkeiten, die typischerweise im Bereich von 100 MBit/s und darüber liegen.
2. Mit diesem Begriff werden im Internet die großen Datenleitungen bezeichnet. Backbones (= Rückgrat) übertragen einen Großteil des nationalen und internationalen Datenverkehrs. Das amerikanische NSFNET z.B. war bis 1995 eines der Haupt-Backbones des Internets. Die großen Provider betreiben ihre eigenen Backbones. Darüber hinaus gibt es auch reine Backbone-Betreiber wie Ebone in Europa. [BK 14.11.900]

Background mode Hintergrundverarbeitung. Während der eingeleitete Datenverarbeitungsprozeß im Hintergund abläuft, z.B. eine Datenübertragung oder ein automatischer Seitenumbruch, kann man im Vordergrund/Foreground, gemeint ist in der Regel der Bildschirm, eine andere Datenverarbeitung erledigen.

Backslash rückwärts geneigter Schrägstrich.

Backup Maßnahme zur Datensicherung, z.B. Doppelaufzeichnung oder doppelt ausgelegte kritische Systemstationen.

Banner Rubriküberschrift bei klassifizierten Anzeigen (Fließsatzanzeigen, Kleinanzeigen).

Bar Strich. Barcode, Barcode Strichcode; siehe auch EAN bzw. GTIN. Barcode reader Gerät zum Erkennen von Strichcodes.

Base Grund. Base-aligned auf Schriftlinie stehend. Baseline Schriftlinie.

BASIC, Beginners All Purpose Symbolic Instruction Code Problemorientierte Programmiersprache, die 1964 von J. Kemeny und T. Kurtz in den USA entwickelt wurde. BASIC wird hauptsächlich auf Heimcomputern und zum Teil auch auf Geschäfts-PCs angewendet und ist die derzeit am weitesten verbreitete Programmiersprache.

Batch processing Stapelverarbeitung, automatische Abarbeitung einer eingeleiteten Datenverarbeitungsaufgabe.

Baud, abgekürzt Bd Maßeinheit für die Schrittgeschwindigkeit bei der Nachrichtenübermittlung, benannt nach dem französischen Fernmelde-Ingenieur Jean Maurice Baudot (1845 bis 1903). Bei der Übertragung von binären Signalen entspricht ein Baud einem Bit pro Sekunde. [PW1.4.91, S.9]

BCD, Binary-Coded Decimals binär codierte Dezimalzahlen. In der Praxis ist damit meist ein Codesystem gemeint, bei dem jede Ziffer einer Dezimalzahl einzeln dual codiert wird; ein Codewort (für eine Ziffer) hat vier Stellen.

BDZV, Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger Spitzenorganisation der Zeitungsverlage in der Bundesrepublik Deutschland. Über seine 11 Landesverbände gehören dem BVDZ 298 Tageszeitungen mit einer Gesamtauflage von 16,5 Mio. verkauften Exemplaren sowie 13 Wochenzeitungen mit rund eine Million verkauften Exemplaren an. (Stand 8/2012)
Der Verband, der seinen Sitz seit August 2000 in Berlin hat, entstand 1954 durch den Zusammenschluss des Gesamtverbands der Deutschen Zeitungsverleger (der Organisation der Lizenzträger) und des Vereins Deutscher Zeitungsverleger. Letzterer hatte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die 1933 unterbrochene Tradition der 1894 gegründeten ersten großen Verlegerorganisation fortgesetzt.

Bindery Buchbinderei, Druckweiterverarbeitung.

BIOS, Basic Input/Output System Grundprogramm zur Steuerung von Eingabe/Ausgabe-Vorgängen von Personal Computern.

Bisynchron Übertragungsart, die von IBM entwickelt wurde. Dabei handelt es sich um ein byte- oder zeichenorientiertes Übertragungsprotokoll. Es verwendet bestimmte Kontrollzeichen zur synchronisierten Übertragung von binärcodierten Daten zwischen Stationen eines Kommunikationssystems. [PW5.4.93, S.9]

Bit-slice prozessor Kaskadierbarer Prozessor.

Bit Kurzform von Binary digit = Binärzahl. Kleinstes Element der elektronischen Datenverarbeitung, das nur zwei Möglichkeiten ausdrücken kann: aus oder ein, Null oder Eins, nicht Strom oder Strom.
Bit-Tiefe oder „Farbtiefe“: Anzahl der Bits, mit denen der Wert einer Farbe in einer Grafikdatei gespeichert wird. Eine Bit-Tiefe von 1 Bit bedeutet, dass nur Schwarz und Weiß gespeichert werden. Ein Monitor mit einer Bit-Tiefe von 4 kann 16 verschiedene Farben darstellen. Ein 8-Bit-System (Grafikkarte und Monitor) vermag 256, ein 24-Bit-System mehr als 16,7 Mio. Farben darzustellen.
Bitmap „Bitkarte“, d.h. eine Fläche von Bits, mit der üblicherweise Bilder dargestellt werden.

Black-out schwarzer Papierausschnitt, der bei der Papiermontage den Stand einer später einzumontierenden Rasteraufnahme markiert.

Blanket Gummituch (für den Zylinder einer Druckmaschine).

(Das oder Der) Blog Kurzform von Web-Log (World Wide Web und Log für Logbuch): ein auf einer Website geführtes und damit – meist öffentlich – einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Web-Logger, kurz Blogger, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert oder Gedanken niederschreibt [„Wikipedia“ 8/2012].

Bluetooth
Ein von Ericsson, IBM, Intel, Nokia und Toshiba entwickelter Industriestandard für mobile Geräte, mit dem man kabellos – per Funk – Daten übertragen kann, bis zu 10 m oder bis zu 100 m. Frequenz 2,4 GHz, maximale Datenübertragung rund 723 kBit/s (Stand 3/01). Neu in den Funkbereich eingeführte Bluetooth-Geräte werden automatisch erkannt.
Laut Compaq können sich bis zu 8 Sender/Empfänger zu einem „Piconet“ zusammenschließen, bilden also ein kleines Funknetzwerk. Das erste in diesem Netzwerk aktivierte Gerät übernimmt dabei die Rolle des „Masters“, die anderen werden zu sogenannten „Slaves“. Darüber hinaus sind noch Erweiterungen möglich: Mehrere Piconets können sich zu einem „Scatternet“ zusammenschließen. Die Kommunikation zwischen den einzelnen Teilnetzen läuft über Slaves, die gleichzeitiger Bestandteil von zwei Piconets sind.
Der Name Bluetooth geht auf den dänischen König Blauzahn zurück, der um das Jahr 1000 zahlreiche zersplitterte Einzelstaaten zu einem Königreich formierte.

Board 1. Platte, Tafel, (Elektronik-)Platine. 2. Vorstand, auch Board of Management [DaimlerChrysler 11/99].

bold fett.

Bookmark Lesezeichen, auch elektronisch (electronic Bookmark, z.B. Adobe „Acrobat“, WWW-Browser).

Border Spaltenlinie, Anzeigenumrandung. Bordertape Spezielles Linienband, das beim Klebeumbruch die Spaltenlinien und Anzeigenumrandungen liefert.

Bounding box Begrenzungsrahmen.

Box Linienumrandung, z.B. um eine Anzeige.

BPIF, British Printing Industries Federation Britischer Druckereibesitzerverband.

BPMA, British Printing Machinery Association Verband der grafischen Zulieferer in Großbritannien.

Bridge (Brücke) Koppelt zwei gleichartige Rechnernetze (LANs) oder Netzsegmente durch Hard- und Software; vgl. demgegenüber Gateway und Router.
1. Bridges arbeiten auf der Ebene 2 des OSI-Modells und sind daher unabhängig von den auf höheren Ebenen ablaufenden Protokollen. Ethernet-Bridges arbeiten mit Adreßtabellen und leiten Daten nur weiter, wenn sich der Adressat im angeschlossenen Segment befindet. Im Ethernet-Bereich wird der „Spanning Tree“-Algorithmus verwendet, bei Token-Ring-Netzen das von IBM entwickelte „Source Routing“-Verfahren.
2. Dient zur Verbindung von zwei LANs mit identischen Protokollen auf der Schicht 2 des OSI-Modells. Die physikalischen Medien und die MAC-Protokolle können unterschieldich sein. Brücken werden zur Verbindung verschiedener Netztopologien oder anwendungsorientierter Strukturen von LANs eingesetzt. [„LANLine-Lexikon“, Adcomp; PW5.4.93, S.9]

broad breit. Broadsheet großformatig, Großformat.

Bromide Fotopapier.

Browser Dialogprogramm für Abfragen im World Wide Web oder Intranet.

BS/2, Betriebssystem/2 So nennt IBM Deutschland das PC-Betriebssystem OS/2 für die Serie PS/2.

Bubble Blase. Bubble memory Magnetblasenspeicher.

Buffer Speicher zur Datenpufferung.

built-in eingebaut, integriert.

Business card Geschäftskarte, Visitenkarte.

bvdm, Bundesverband Druck und Medien e.V. (umbenannt 4/2000, davor BvD, Bundesverband Druck e.V.) Verband deutscher Druckereiunternehmer.

Bypass Alternativer Übertragungsweg in einem Netzwerk (Parallelweg), der im Fehlerfall für sichere Informationsübertragung sorgt.

Byte Einheit für die digitale Zeichendarstellung. Ein Byte setzt sich aus acht Bits zusammen, die insgesamt 2 hoch 8 = 256 digitale Darstellungsmöglichkeiten bieten. Mit diesen 256 Darstellungsmöglichkeiten lassen sich alle Klein- und Großbuchstaben, Ziffern, Satzzeichen sowie die wichtigsten Sonderzeichen und die benötigten Systemfunktionen codieren. Siehe auch KB, Kilobyte, MB, Megabyte, GB, Gigabyte usw.


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