Tab Tabulator. Table Tabelle. Tabular Tabellen... Tab(ular) column Tabellenspalte.

Tablet-Computer Tragbarer, flacher Computer, der im Gehäuse eines Touchscreen untergebracht ist und per Finger oder seltener per Stift bedient werden kann. Diese Geräte basieren meist auf einer proprietären Hardware-Architektur mit einem Embedded-Betriebssystem, dass vom Nutzer nicht ausgetauscht werden kann. Typisches Beispiel eines Tablet-Computers: Apple „iPad“.

TAGA, Technological Association of the Graphic Arts Internationale Organisation mit Sitz in Rochester, NY (Stand 6/01), die sich aus Mitgliedern aller Bereiche der grafischen Industrie zusammensetzt. Ihr Ziel ist es, über neue Forschungsergebnisse und Technologien der grafischen Industrie zu berichten und zum Fortschritt der Branche beizutragen.

Tape Band. Tape merging (Loch-)Bandverschmelzung. Tape perforating keyboard Lochband-Perforator (Tastgerät), auch Paper tape keyboard, Perforator.

TCO, Total Cost of Ownership Kosten-Nutzen-Verhältnis, -Analyse, -Berechnung oder -Faktor.

TCP/IP, Transmission Control Protocol/Internet Protocol Komplexe Protokollsammlung für Netzwerke, die 1970 vom amerikanischen Verteidigungsministerium definiert und finanziert wurde mit dem Ziel, den Datenaustausch über unterschiedliche Server hinweg zu ermöglichen, ohne spezielle Routen fesztzulegen. Fällt also ein Server aus, hat das keine Auswirkungen auf die Kommunikation. Um das zu realisieren, teilt der sendende Computer die Daten in kleine Pakete, die der Zielcomputer anschließend wieder zusammensetzt. TCP bildet dabei die Grundlage für den eigentlichen Datentransfer.
1988 hat das US-Verteidigungsministerium eine Stellungnahme veröffentlicht, nach der TCP/IP allenfalls bis etwa 1990 zur Verwendung kommen soll und in Zukunft nur noch OSI-Protokolle zum Einsatz kommen dürfen: sogenannte GOSIP, Government OSI Profile. Da dem Pentagon mit seinen Netzen, etwa dem ARPA-Net, schon immer eine Vorreiterrolle zukam, ist diese Entscheidung von großer Tragweite.
[A.Diedin in PW21.11.88, S.16; PW14.8.89, S.20; DM6/89, S.1; B.Glass in PW26.11.90, S.15]

Telecommuting Kombination aus Telecommunication und Computing. [W.Roblick in PW22.5.89, S.20]

TB, Terabyte = 1000 GB, Gigabyte.

Terminator, Terminierung Terminatoren, auch als Abschlußwiderstände bezeichnet, schließen eine Kette von SCSI-Geräten an beiden Enden ab. Sie verhindern, daß ein Datensignal wie ein Echo zurückgeworfen wird und die nachfolgenden Signale dadurch stört. Ein aktiver Terminator bedient sich dabei eines Spannungsreglers. Durch diese aufwendigere Technik kann ein aktiver Terminator – im Gegensatz zum passiven Alternativprodukt – auch Spannungsschwankungen ausgleichen.

TFT, Thin Film Transistor Technologie für Flachbildschirme, die gegenüber herkömmlichen Kathodenstrahl-(CRT-)Monitoren eine Bautiefe von nur wenigen Zentimetern haben. TFT-Bildschirme haben einen deutlich geringeren Stromverbrauch, ihre Wärmeabstrahlung ist wesentlich niedriger und ihr Platzbedarf minimal. Sie sind gegen elektromagnetische Einflüsse immun und verursachen auch selbst keinen Elektrosmog. Die präzise Anordnung der Bildpunkte auf dem Display garantiert eine exakte Bildgeometrie, Bildschärfe und Konvergenz über die gesamte Bildfläche. TFT-Bildschirme kosten allerdings etwa das Zweieinhalbfache vergleichbarer CRT-Bildschirme (Stand 6/97).

TGM, Typografische Gesellschaft München

Thermosublimationsdruck Kreuzung aus Thermotransferdruck und Fotoverarbeitung. Mit diesem Verfahren werden ausgezeichnete Halbtöne in Fotoqualität erzielt. Zum Einsatz kommt ein spezielles Wachs, das sich bei Hitze nicht verflüssigt, sondern sofort verdampft und auf dem Papier erstattr. Die Druckauflösung variiert je nach Fabrikat und Modell zwischen 145 und 600 dpi, bei 6, 8, 10 oder 12 Bit je Farbstufe.

Thermotransferdruck Druckverfahren, das laut [etikettenwelt.de] für variable Daten, Seriennummern sowie Einzeletiketten prädestiniert ist. Wichtigstes Element des Thermotransferdruckers ist der Thermodruckkopf, der viele einzelne Heizpunkte, sogenannte „Dots“, in einer Reihe enthält. Als Farbträger dient das Thermotransferband (TTB). Es ist in etwa vergleichbar mit dem Karbonband einer Schreibmaschine – mit dem Unterschied, daß beim Thermotransferdruck die Farbe nicht mechanisch, sondern thermisch, also unter Hitzeentwicklung, übertragen wird. Beim Erhitzen der einzelnen Dots wird die Farbe auf dem TTB geschmolzen und bleibt auf dem Etikett haften. Während der Thermodruckkopf still steht, laufen das Etikettenmaterial und das Thermotransferband synchron unter dem Thermodruckkopf hindurch, der einen gewissen Druck auf die Thermotransferfolie ausübt.

TIFF, Tagged Image File Format Dateiformat zur Bildspeicherung, auf das sich Aldus, Microsoft und DTP-Scannerhersteller geeinigt haben. Das TIFF-Format ist zu einem Industriestandard für gescannte Bilder geworden und wird von vielen Gestaltungsprogrammen akzeptiert.

TIGA, Texas Instruments Graphics Architecture Bildschirm-Grafikstandard von Texas Instruments. Genauer: eine hochleistungsfähige Software-Schnittstelle, die die Kommunikation zwischen PC-CPU und einem TI-Grafikprozessor standardisiert und optimiert. Mit TIGA sind die Spezifikationen für den PC-Grafikstandard offen und programmierbar. [R.Bartz in CT11/90, S.220; M.Wolf in CT11/90, S.206; J.Richter, J.Eckert, P.Steinhauer in PE10, S.24]

Time Zeit. Timesharing Mehrteilnehmerbetrieb.

Tint area Rasterfläche, dient oft zur Textunterlegung.

Token Zeichen, Merkmal. Token Ring lokales Netzwerk (LAN) mit Ring-Topologie. Bei Ring-Netzwerken gibt es im Prinzip zwei Verfahren, die den Datenverkehr regeln. Beim Token Passing wird eine Kontrollinformation, das Token (token = Zeichen, Merkmal), entweder über eine separate Leitung oder über die normale Datenleitung von Knoten zu Knoten weitergegeben. Ein Knoten, der Daten übertragen will, entfernt diese Information und sendet seine Daten. Danach wird as Token wieder in die Leitung eingesetzt. So sendet also immer nur ein Knoten. Beim Slot-Verfahren kreist ein sogenannter Zeichenrahmen ständig im Netzwerk von Knoten zu Knoten. In diesen Zeichenrahmen können an bestimmten Stellen Daten eingefügt werden. Ein Knoten, der Daten übertragen will, füllt diese Stellen mit Daten auf und markiert den Abschnitt als besetzt. Der Empfangsknoten wertet die Daten aus und löst das Besetztzeichen auf. Alle Nachrichten haben die gleiche festgelegte Länge. [R.Kappen in PO20.11.88, S.1990]

TOP, Technical and Office Protocol Protokollsammlung für Büro- und Verwaltungsumgebungen, gesponsort von Boeing, MDD, Ford, Procter & Gamble, Kodak und General Motors. Leistungsumfang: Physischer Zugriff, eMail-Funktionen, Dokumenten- und Grafikformat, virtuelles Terminal.

Touchscreen berührungsempfindlicher Bildschirm, den der Benutzer mit Fingerbewegungen bedient.
Touch-up (lithografische) Retusche; auch Retouch.

Track Spur (auf magnetischen Datenspeichern). Trackball, Tracker ball Dirigierkugel zur Cursorsteuerung.
Tracking 1. schriftgradabhängige Laufweitenkontrolle; siehe auch Set width reduction, White space reduction Laufweitenverringerung, White space addition Laufweitenverbreiterung. 2. Verfolgung des Produktionsfortschritts. Track-Puffer Zwischenspeicher auf dem Platten-Controller, der eine ganze gelesene Spur auf einmal aufnehmen kann; demzufolge kann mit einem Interleave von 1:1 gearbeitet werden. Track-to-track access time Spur-zu-Spur-Zugriffszeit eines Festplattenlaufwerks; siehe auch unter Access time.

Trade typesetter Lohnsetzer, Lohnsetzerei.

Transpromo Kunstwort, das sich aus dem Begriff Transaktionsdruck (Druck von Rechnungen und Kontoauszügen, meist im Rollen-Digitaldruck) und Promotion (Vorstellen von Aktionen, Bewerbung von Produkten) zusammensetzt. Die Bezeichnung wird verwendet, wenn Transaktionsdrucke für Werbezwecke mit zusätzlicher Werbung bzw. Werbepromotionen versehen werden. [J.Franck in VS8.1.08, S.19).

„TrueType“ Schriftenformat, das ebenso wie „PostScript“ den Umriß enes Buchstabens als mathematische Beschreibung speichert. Apple und Microsoft entwickelten dieses Format, um in ihre Betriebssysteme „MacOS 7“ bzw. „Windows 3.1“ Schriften einzubauen. Diese Konkurrenz brachte den „PostScript“-Erfinder Adobe dazu, das bis dahin verschlüsselte Schriftenformat Type 1 offenzulegen.

TSR, Terminate but Stay Resident Speicherresident. TSR-Programme sind Hilfsprogramme, die einmal aufgerufen werden und von da an im Arbeitsspeicher ständig verfügbar sind.

TTL, Transistor-Transistor Logic Digitale Signalübertragung, bei der die Daten digital übermittelt und am Bildschirm in analoge Signale umgewandelt werden.
TTLS, Transistor-Transistor Logic Schottky

TTS, Teletype set
Fernsatz, aber auch 6-Kanal-Codesystem (vor allem im Zeitungswesen).

Tube Röhre; z.B. Cathode ray tube Kathodenstrahlröhre.

Turnkey system schlüsselfertiges System, das heißt Hardware und Software kommen komplett aus einer Hand.

TWAIN, Technology Without An Independent Name Die Unternehmen Aldus, Eastman Kodak, Hewlett-Packard, Logitech und Caere bildeten 1990 eine TWAIN Working Group, um einen Standard zu definieren, der es ermöglichen sollte, aus beliebigen Anwendungen heraus auf jede Bilddatenerfassungs-Peripherie zuzugreifen. Der Arbeitstitel lautete TWAIN, ein Wort aus dem Altenglischen, das soviel wie „zwei“ bedeutet: Zwei Komponenten arbeiten zusammen. 1992 stand die Definition des ersten TWAIN-Standards fest. Eine Marketing Working Group kümmert sich um den vernünftigen Informationsfluß zwischen der TWAIN Working Group und den Entwicklern und Anwendern. Daneben bilden knapp 200 große Hardware- und Software-Hersteller die TWAIN-Koalition. Sie richten ihre Produkte den TWAIN-Vorschriften entsprechend ein und sorgen für das reibungsloste Feedback bei Problemen und Anregungen an die Working Group.
Mit der Verabschiedung des Standards haben die TWAIN-Initiatoren vielen Problemen beim Datentransfer den Garaus gemacht. Ein Auszug aus dem Pflichtenheft:
Systemunabhängiger Einsatz – Die Schnittstelle muß unter „Windows“ und auf der „Macintosh“-Ebene funktionsfähig sein. Auch Unix und OS/2 sollen unmittelbar unterstützt werden.
Hardware-Unabhängigkeit – TWAIN soll unter anderem Hand-, Flachbett- und Einzugsscanner, Framegrabber, digitale Kameras und Still Video in die Anwendungen integrieren.
Allgemeine Akzeptanz – Der Standard soll geräte- und anwendungsunabhängig definiert sein.
Abwärtskompatibilität – Bei allen Weiterentwicklungen ist die Abwärtskompatibilität primäre Anforderung.
Bedienbarkeit – Der Anwender soll so wenig wie möglich mit der eigentlichen TWAIN-Technik in Berührung kommen. Die Hauptarbeit läuft im Hintergrund.
„TWAIN basiert auf SCSI und stellt ein API und ein Protokoll dar. Die Spezifikation soll es ermöglichen, aus einer Applikation heraus verschiedene Scanner anzusteuern, ohne auf spezielle Treiber zugreifen zu müssen. Umgekehrt können mit einem Scanner verschiedene Programme genutzt werden. Voraussetzung ist, daß sowohl ein Hard- und Softwaretreiber TWAIN-kompatibel sind. Der Standard erlaubt außerdem den direkten Zugriff auf Bilder unterschiedlicher Formate.“
[PW5.10.92, S.2; J.Freiburg in WV5/95, S.78]

Twitter (www.twitter.com) Ein 2006 in San Franzisko gegründetet Kurzmitteilungsdienst, vergleichbar mit einem Massen-SMS-Dienst. Twitter ermöglicht es, Kurzinformationen mit bis zu 140 Zeichen an eine Gruppe von Empfängern („follower“) zu senden; sie werden sofort veröffentlicht und sind für angemeldete Besucher sofort sichtbar.
1. Twitter ist ein soziales Netzwerk und gehört zu den sogenannten „Micro-Blogs“. Angemeldete Benutzer können Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen senden und die Nachrichten anderer Benutzer empfangen. Die Nachrichten werden „Updates“ oder „Tweets“ (engl. to tweet = zwitschern) genannt. Das soziale Netzwerk beruht darauf, dass man die Nachrichten anderer Benutzer abonniert, wobei Abonnenten als „Follower“ (engl. to follow = folgen) bezeichnet werden. Auf der Twitter-Startseite kann man Nachrichten eingeben und die Nachrichten der Personen, denen man folgt, chronologisch sortiert sehen. Der Dienst ist komplett kostenlos, außerdem schaltet Twitter keine Werbung. [PI18.1.2010 bvdm]
2. Web-2.0-Technologien finden zunehmend Zuspruch in Unternehmen. In der Regel handelt es sich dabei um Kollaboration-Tools wie Wikis und Corporate Blogs. Meist hat dies ihren Ursprung im Unternehmen in sogenannten Grassroot Efforts, d.h. einzelne Mitarbeiter oder Abteilungen führen die Technologien im Unternehmen ein. Den größten Hype erfährt hierbei momentan der Microblogging-Dienst Twitter. Der im März 2006 gegründete Dienst ermöglicht es, Miniblog-Einträge, sogenannte Tweets, im Umfang von 140 Zeichen über SMS, IM oder Web im Internet zu veröffentlichen. Als einer der prominentesten Early Adopter ist wohl Barack Obama anzusehen, der seit Anfang 2007 Tweets verfasst und vermutlich damit einen enormen Einfluss auf den Einzug von Twitter in den (amerikanischen) Mainstream hatte. Mittlerweile haben ganze Segmente amerikanischer Nachrichtensender Tweets zum Inhalt. Bei einer kürzlich in den USA veranstalteten IT-Konferenz existierten bereits vor Beginn der Veranstaltung mehrere hundert Tweets zu diesem Event. Letzteres zeigt deutlich: Twitter ist auch in Unternehmen angekommen, eine Trennung zwischen privater und geschäftlicher Person ist hier fließend. [Newsletter 12.6.09 der Experton Group]
Wie aktuelle Ereignisse auch in Deutschland zeigen, birgt die Nutzung aber durchaus Risiken, insbesondere durch nicht autorisierte Informationsweitergabe. So wurde das Ergebnis der deutschen Bundespräsidentenwahl bereits vor offizieller Verkündung per Twitter publik. Abgeordnete hatten das Ergebnis „getweeted“. Einen ähnlichen Vorfall gab es kurz darauf bei einer vertraulichen Sitzung der SPD Fraktion.

Type Schrift. Typeball Schreibmaschinen-Kugelkopf; auch „Golfball“. Type design Schriftgestaltung; auch Letter design. Typeface Satzschrift, Schriftart. Type foundry Schriftgießerei, Schriftenhersteller. Typesetting Schriftsatz, Satzherstellung (als reproduzierender, ausführender Prozeß). Typesetter Setzmaschine, aber auch Setzer (Beruf). Typewriter Schreibmaschine, aber auch Maschinenschreiber(in). Typewriter face Schreibmaschinenschrift. Typewriter ribbon Schreibmaschinen-Farbband.

„Type 1“ „PostScript“-Schriftenformat von Adobe.

Typography Typografie, Gestaltungskunst. Typographer Typograf.