QR, Quick Response Ein QR-Code ist ein zweidimensionaler Strichcode zur binären Verschlüsselung von Daten. Er stellt sich als eine quadratische Fläche aus schwarzen und weißen Punkten dar, die von einem Handy oder Smartphone eingelesen und zu einer Website verlinkt wird. Dort werden die Daten entschlüsselt und verarbeitet.

to quad (eine Zeile bzw. Zeilen) ausschließen. Quad center (Zeile/n) zentrieren, quad left nach links (= linksbündig) ausschließen, quad right nach rechts (= rechtsbündig) ausschließen.

Queue Hintereinanderreihung, „Schlange“. In der EDV-Praxis ist damit oft eine Warteschlange gemeint, das heißt eine Reihe von Dateien, die hintereinander auf ihre Abarbeitung warten.

QuickDraw 2D-Bildschirmbeschreibungssprache des Apple „Macintosh“ bis zur Betriebssystemversion „Mac OS 9.2.2“; mit „Mac OS X“ wurde sie von Quartz abgelöst. QuickDraw GX (GX Abkürzung von Graphics Extension) Verbesserte Variante von QuickDraw, die vor allem auch QuickDraw-GX-Schriften unterstützt. Bei GX-Fonts läßt sich neben dem Kerning auch das Tracking einstellen. Ferner sind ein automatischer optischer Randausgleich und Fontvariationen ähnlich wie bei Multiple-Master-Schriften möglich.

QuickTime Teil des „Macintosh“-Betriebssystems von Apple, der zuständig ist für die Verarbeitung zeitbasierter Daten (bewegte Bilder, Töne) und für die Komprimierung von Bilddateien, die auf dem Macintosh verwendet werden.

to quote zitieren, anführen. Quote mark Anführungszeichen; vgl. Open quote öffnendes Anführungszeichen, Closed quote schließendes Anführungszeichen.

Ragged Flattersatz; das sind Zeilen, die nicht auf Block ausgetrieben werden. Ragged left Flattersatz links („flattert“ links, das heißt, die Zeilen stehen rechtsbündig), Ragged right („flattert“ rechts, das heißt, die Zeilen stehen linksbündig).

RAID, Redundant Array of Independent Disks RAID-Controller fassen mehrere Festplatten zu einer logischen Einheit – einem Array – zusammen und übernehmen die Aufgabe, die Daten auf die einzelnen Laufwerke zu verteilen. Auf diesem Array werden aber nicht nur Daten, sondern auch Redundanzinformationen gespeichert. Die Redundanzinformationen können die Daten selbst sein (Spiegeln) oder Parity-Daten, die aus mehreren Datenblöcken berechnet werden. Das Betriebssystem greift nun nicht mehr auf die einzelnen Festplatten, sondern auf das Array zu. Durch dieses RAID-System wird die Verfügbarkeit des Servers entscheidend erhöht. Es kann allerdings keine Daten restaurieren, die von den Benutzern gelöscht oder anderweitig zerstört wurden. Daher benötigt man immer ein Backup, um das System vor solchen Ereignissen zu schützen, auch wenn ein RAID-System installiert ist.
Sieben RAID-Stufen (0, 1, 2, 3, 4, 5 und 10) stehen zur Verfügung, die unterschiedliche Datensicherheit und Geschwindigkeit bieten. Am häufigsten eingesetzt werden die Stufen 0 (Striping), 1 (Mirroring), 5 und deren Kombinationen. [S.Schmidt, J.Heyer in PP1/96, S.214; Werbung PC-College, 7/98]

RAM, Random Access Memory Datenspeicher, dessen Inhalt „flüchtig“ ist; Schreib-/Lesespeicher mit wahlfreiem Zugriff. Das heißt, der Inhalt eines RAM-Speichers kann gelesen, gelöscht und überschrieben werden.

Range Bereich.

raw roh, bloß.
Raw text Rohtext, Text ohne Satzbefehle.
Camera RAW, auch kurz RAW Format für Bilder-Rohdaten, die viele Profi- und Midrange-Digitalkameras produzieren. Das Arbeiten mit diesen „digitalen Negativen“ ermöglicht eine größere künstlerische Kontrolle und Flexibilität als bei den üblichen (konvertierten) JPEG- und TIFF-Bilddaten.

RDBMS, Relational Database Management System relationales Datenbanksystem.

to read lesen. Reader Leser (Person, Maschine).

Real mode PC-Modus, in dem ein 80286/80386-Prozessor den 8086/8088 emuliert. Siehe demgegenüber Protected mode.

Realtime processing Echtzeit-Datenverarbeitung.

Record Datensatz. Record locking Sperren eines Datensatzes vor dem gleichzeitigen Zugriff durch andere Benutzer (im Netzwerk- oder Mehrplatzsystem), so daß keinesfalls mehrere Benutzer zugleich denselben Datensatz bearbeiten (aber lesen) können.

to reduce verkleinern. Reduction Verkleinerung.

to register registrieren (z.B. Softwarelizenz), anmelden (für eine Veranstaltung). Register court Registergericht.

to release freigeben. Release Freigabe, oft im Sinn einer Software-Version.

remote entfernt, abgelegen; meist im Zusammenhang mit Datenfernübertragung.

removable disk auswechselbare Magnetplatte.

Repeater Dient als aktive Netzkomponente zur Regeneration, Verstärkung und Synchronisation elektrischer Signale in einem Netzsegment.

to replenish (Fotochemikalie) regenerieren. Replenisher Regenerator.
Replenishment Warenversorgung. Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Handel mit dem Ziel, den Informationsfluss mittels EDI und den Warenfluss mit weniger Handling zu gestalten. [www.logistik-lexikon.de]

reprogrammable wiederprogrammierbar.

Research Forschung. Research and Development, kurz R&D Forschung und Entwicklung.

Resolution „Auflösung“ digitaler Scanner und Ausgabegeräte (Drucker, Filmbelichter). Maß für die Feinheit eines elektronischen Bildes; gemeint ist, wie eng die Punkte, welche die Zeichen und Bilder zusammensetzen, neben- und untereinander sitzen. Je höher der Wert, desto größer seine Detailschärfe. Bei Scannern wird sie in ppi (Pixels per Inch) oder spi (Samples per Inch) angegeben, bei Ausgabegeräten in dpi (Dots per Inch). Auch die Auflösung von Monitoren misst man in ppi. Bei Rasterbildern wird die Auflösung bzw. die Rasterweite in lpi (Lines per Inch) gemessen.

Retouch (lithografische) Retusche; auch Touch-up.

Return, Return command (von der Schreibmaschine her:) Wagenrücklauf, in der EDV Zeilenendkommando mit Sprung an den Anfang der nächsten Zeile.

Revenue Umsatz, Einkommen.

Reverse rückwärts. Reverse leading (Fotomaterial-)Rücktransport. Reverse type Negativsatz.

RFID, Radio Frequency Identification (= Identifikation durch Funkübertragung) Technologie zur Identifizierung von Gütern mittels Datenübertragung per Funkwellen – ohne direkten Sichtkontakt. Daten werden dabei von einem Transponder in einer bestimmten Taktfolge gesendet und können in bis zu 100 Metern Entfernung von einem entsprechenden Lesegerät ausgelesen werden.
Herzstück der RFID-Technologie ist der „Tag“, ein winziger Computerchip mit Antenne, der auf Transport- und Produktverpackungen angebracht wird. Auf diesem Chip ist eine Nummer gespeichert, die Hersteller und Handel Aufschluss über Produktinformationen wie Mindesthaltbarkeitsdatum, Preis und Gewicht gibt. Gelesen wird dieser Zahlencode mit einem speziellen Lesegerät, das aus bis zu einem Meter Entfernung die Nummer erkennen und mit Hilfe des Warenwirtschaftssystems der Benutzerfirma den einzelnen Informationen zuordnen kann.
Anwendungsbeispiele (Stand 8/04): In Wien werden künftig Hunde statt mit einer Hundemarke mit einem RFID-Tag ausgerüstet. Das Organisationskomitee der Fußball-WM 2006 will den Zugang zu den 12 deutschen WM-Stadien durch RFID-Chips sichern. In der Druckindustrie könnte RFID beim Versand sowie bei der Transportverfolgung von Zeitungspaketen eingesetzt werden. Ein anderes Einsatzgebiet ist die Verbrauchskontrolle etwa in der Lagerverwaltung. RFID-Etiketten = „Funketiketten“.

RFT, Revisable Form Text siehe unter DCA, Document Content Architecture.

RGB, Red Green Blue (Rot Grün Blau) Farbsignal an der Ausgabe-Schnittstelle eines Computers zur Monitorsteuerung.

Right Recht. Rights Management Verwaltung von Rechten, z.B. Copyright. DRM, Digital Rights Management Verwaltung digitaler Rechte, in Verbindung mit Content Management.

Right-reading seitenrichtig; vgl. demgegenüber Wrong-reading seitenverkehrt.

Rigid disk starre, „große“ Magnetplatte; auch Hard disk. Siehe demgegenüber Floppy disk „weiche“ Diskette.

RIP, Raster Image Processor, eingedeutscht „Pixelflächenrechner“. Das ist ein Prozessor oder genauer ein Computer, der den von einem Gestaltungssystem erhaltenen Datenstrom in ein winzigfeines Punktnetz umwandelt, das die nachgeschaltete Einheit – z.B. der Laserstrahl in einem Laserdrucker oder -belichter – aufzeichnet: auf Papier, Film oder direkt auf eine Druckplatte. [P.Maeght in ZT3/89, S.33, und GR Fachbeilage 30.8.89, S.7]

RISC, Reduced Instruction Set Computer Computer mit (gegenüber CISC-Computern) reduziertem Befehlssatz. [A.Bode in CT6/89, S.118; E.Fritz in OP2/92, S.14; J.Prosise, W.Wirth in PF2/96, S.146]

RLL, Run Length Limited encoding Aufzeichnungsverfahren für Magnetplattenlaufwerke. Im allgemeinen versteht man unter RLL das RLL-2.7-Verfahren, bei dem der Flußwechsel alle zwei bis sieben Datenbit erfolgt. Gegenüber dem MFM-Verfahren erhöht sich die Datendichte auf einer gleichgroßen Plattenoberfläche um etwa 50 Prozent. Das RLL-Verfahren ist weit verbreitet; siehe auch unter ARLL. [S.Ahrensdorf in PP9/89, S.28; B.Glass in BY2/89, S.293]

ROI, Return on Investment Mittelrückfluss auf eine Unternehmensausgabe, in deren Berechnung die Investitionskosten dem zu erwartenden Nutzen gegenübergestellt werden.

Roller Walze.

ROM, Read-Only Memory Datenspeicher, dessen Inhalt nur gelesen, nicht aber gelöscht oder überschrieben werden kann; wird auch „Festwertspeicher“ genannt. Sein Einsatz erfolgt hauptsächlich als speicher für feste Programme (Betriebssystemkomponenten) oder für unveränderbare Daten. Vgl. auch EAROM, EPROM, PROM und RAM.

Roman (Schrift-)Normalbild, Normalschnitt (geradestehend, normale Schriftstärke).

ROOM = Rip Once, Output Many Workflowkonzept: einmal rippen und im gewählten Bitmap-Format (einschließlich gewählter Auflösung) speichern, und diese Bitmap an verschiedene Ausgabegeräte übergeben; dabei gegebenenfalls Umrechnung in andere Auflösung.

Room light Tageslicht; auch Daylight.

Router Verbindet lokale Netzwerke miteinander, die auch unterschiedlich sein können, z.B. Ethernet und Token Ring.
Router sind im Gegensatz zu Bridges abhängig von Protokollen auf der Ebene 3 (Transport Layer) des ISO/OSI-Referenzmodells und unterstützen zwei oder mehrere verschiedene Protokolle. Im Gegensatz zur Bridge verfügt der Router über Daten zur Konfiguration des Gesamtnetzes. [„LANLine-Lexikon“, Adcomp]
Nicht nur einzelne PCs werden zu Netzwerken zusammengeschaltet, mitunter ist es auch erforderlich, verschiedene Netze zu verknüpfen. Der Router ist das Gerät, über das Netze miteinander gekoppelt werden. Aufgrund seines „Wissens“ über den Status der Netzwerke, mit denen er verbunden ist, legt der Router fest, auf welchen Weg die Informationspakete im Netzwerk geschickt werden. Er ist in der Lage, Nachrichten zu filtern und sie anhand unterschiedlicher Kriterien an die verschiedenen Plätze im Netz weiterzuleiten, was auch als „Routing“ bezeichnet wird. In einigen Fällen ist der Router kein eigenständiges Gerät, sondern eine Software im Netzwerk. Ein Router arbeitet ähnlich wie eine Bridge. Diese dient ebenfalls dazu, Netze zu verbinden, arbeitet im Gegensatz zum Router aber protokollunabhängig. Sie leitet Datenpakete einfach weiter, ohne sie zu analysieren oder Rückmeldungen zu empfangen. Damit ist sie zwar schneller als ein Router, aber nicht so vielseitig. [Wissen & Trend, Chip 6/99, S. 235]

RSS, Really Simple Syndication Elektronisches Datenformat, das dem Nutzer ermöglicht, die Inhalte einer Webseite – oder Teile davon – als sog. RSS-Feeds zu abonnieren oder in andere Websites zu integrieren. [„Wikipedia“]

RTF, Rich Text Format Dateiformat für Textdateien, das den einfachen Austausch von Texten zwischen verschiedenen Textprogrammen und unterschiedlichen Betriebssystemen ermöglicht. Der Anwender kann z.B. einen Text mit MS „Word“ auf „Windows“ verfassen, ihn dann als RTF-Format speichern (mit der entsprechenden Namenserweiterung *.rtf) und ihn an einen Anwender weitergeben, der mit einem anderen Programm arbeitet. In den meisten Textverarbeitungen ist heute bereits die Möglichkeit integriert, das RTF-Format zu lesen und zu schreiben.
Die RTF-Spezifikationen arbeiten mit den Zeichensätzen ANSI, PC-8, „Macintosh“ und „IBM PC“. Beim Speichern im RTF-Format wird der Text in die RTF-Sprache konvertiert. Beim Lesen verarbeitet der RTF-Reader die gespeicherten Daten und formatiert den Text so, daß das verwendete Textprogramm ihn darstellen kann. [Wissen & Trend, Chip 6/99, S. 235]

Rub-off transfer sheet Bogen mit Abreibebuchstaben.

Rule 1. Regel. – 2. Linie. Beispiele: Horizontal rule waagerechte Linie, Vertical rule vertikale Linie. Ruler Linienzieher; siehe auch Continuous exposure ruling Linienziehen per Lichtpunkt.

to run rennen. Run Auflage. Running header, Running footer lebender Kolumnentitel am Seitenkopf bzw. Seitenfuß; kurz auch Header, Footer. Runaround Text, der einer vogegebenen Kontur angepaßt ist, Bildumfahrung, Konturensatz.