MAC Bei der MAC-Adresse handelt es sich um die Hardware-Adresse des Netzwerk-Adapters (drahtlos oder kabelgebunden), der zu zu dessen eindeutiger Identifizierung in einem Netzwerk dient. In einem WLAN lässt sich die Sicherheit eines WLANs mit der MAC-Adresse noch erhöhen, da der Router dann nur bestimmten Netzwerk-Adaptern überhaupt den Zugriff erlaubt.

„Macintosh“ Computername von Apple.

Macro, Makro wiederkehrende Gestaltungsbefehle; siehe auch Formats, Formate, Style sheets.

magnetic magnetisch. Magnetic bubble memory Magnetblasenspeicher (Domänentransportspeicher), kurz auch Bubble memory genannt. Magnetic tape, kurz Magtape Magnetband.

Mailbox elektronisches Nachrichtenübermittlungssystem; auch MHS, Message Handling System, Electronic Mail. Siehe auch Online Database.

Mainframe computer, kurz Mainframe Universalrechner, General purpose computer.

Make-up, Makeup Umbruch, Montage. Make-up board Montagepult. Make-up table Montagetisch.

MAM, Media Asset Management und MAMS, Media Asset Management System siehe unter DAM und DAMS.

MAN, Metropolitan Area Network Rechnernetz, das einen regional eng umgrenzten Raum umspannt; auf das Gebiet eines Ballungsraums oder einer Stadt begrenztes Hochgeschwindigkeitsnetz für die Übertragung von Sprache und Daten. Für die Implementierung liegen zwei Vorschläge vor (Stand 4/91): FDDI (100 MBit/s) und IEEE 802.6 (2mal 155 MBit/s).
Vgl. demgegenüber LAN, Local Area Network, WAN, Wide Area Network und GAN, Global Area Network.

Managing editor Chef vom Dienst (in der Zeitungsredaktion).

Manuscript Manuskript.

MAP, Manufacturing Automation Protocol Das ist ein OSI-konformes Protokoll für die Datenverarbeitung in Fertigungsumgebungen, von General Motors entwickelt.

Margin Rand (außerhalb des Satzspiegels). Marginal notes, Marginalia Marginalien, das ist Hinweistext in einer separaten Randspalte neben dem Haupttext; auch Sidenotes.

to markup, mark-up auszeichnen, mit Gestaltungsangaben ergänzen; z.B. die Gestaltungsbefehle aufs Papiermanuskript oder am Bildschirm direkt in die Textdatei eintragen.

Mass storage Massenspeicherung; z.B. auf Magnetplatte.

Master sheet vorgedruckter, noch nicht benutzter Seitenlayoutbogen; siehe demgegenüber Dummy sheet, „gespiegelter“ Seitenlayoutbogen.

Masthead immer wiederkehrender Haupttitel; z.B. Kopf der Titelseite einer Zeitung oder einer Hauptrubrik.

Matter (typografischer) Satz; auch Copy.

MB, Megabyte = 1000 KB, Kilobyte oder eine Million Byte. Zum Beispiel hat eine 40-MB-Magnetplatte Platz für 40 Millionen Zeichen.

Mbit/s oder Mbps = Megabit pro Sekunde Datenübertragungsrate: Millionen Bit pro Sekunde.

MCA, Microchannel Architecture Der Mikrokanal ist ein Bussystem, das IBM 1987 für die PS/2-Arbeitsplatzcomputer vorgestellt hat. Es ist nicht mehr kompatibel zum früheren Bussystem der IBM-PCs, dem ISA.

MCA, Mission Critical Application Maßgeschneiderte Unternehmenslösung, die sich durch fertige Programmbausteine individuell konfektionieren läßt. [M.Schrader in PW29.3.93, S.27]

mCommerce Einsatz mobiler Endgeräte – mobile devices – für geschäftliche Transaktionen im Internet.

MDA, Monochrome Display Adapter Monochromer, nicht-grafikfähiger Bildschirmstandard für PCs, 1981 von IBM eingeführt.

Measure Maßstab, Maß.

Memory Gedächtnis, in der EDV Hauptspeicher im Computer.

Menu Menü, Befehlstableau mit Feldern, denen bestimmte Funktionen zugeordnet sind.

Mega-... 1 Million. Megabit = 1 Mio. Bit, Megabyte = 1 Mio. Byte, Megahertz = 1 Mio. Hertz.

to merge verschmelzen. Merge command „Sprung-“ oder „Unterbrecherbefehl“, der die Aktivierung von Befehlsketten – siehe Format, Macro, Makro –, die immer in derselben Reihenfolge auftreten und unter einem einzigen Kürzel abgespeichert sind, zu vereinfachen.

Messaging-Programme erlauben den Echtzeitdialog im Internet.

Metadaten Beschreibende Informationen über ein Dokument (z.B. Text, Bild). Ein verbreitetes Standardformat dafür ist XML.
Metadaten werden in die digitale Bilddatei eingebettet oder separat gehalten, bieten weitreichende Informationen zu den Aufnahmen und gewinnen bei der Verarbeitung von diesen zunehmend an Bedeutung. Im Gegensatz zu RAW-Daten sind die Metadaten weitestgehend standardisiert, so dass sich wenige Interoperabilitätsprobleme ergeben. Bei RAW-, TIFF- oder JPEG-Dateien finden sich folgende unterschiedliche Arten von Metadaten: Dateiattribute, EXIF- und IPTC-Daten sowie weitere Metadaten, wie Einstellungen zur RAW-Konvertierung, JPEG-Kommentare, Vorschaubild und Vorschauminiatur, Stichwörter und Bildklassifikationen. [Imaging One 5/09]

Mflops, Million floating point operations per second Millionen von Fließkomma-Operationen pro Sekunde (Leistungsmaß für Prozessorgeschwindigkeit).

MFM, Modified Frequency Modulation Modifizierte Frequenzmodulation, Aufzeichnungsverfahren für Magnetplattenlaufwerke. MFM führt zu einer Verdoppelung der Speicherkapazität gegenüber dem FM-Verfahren, siehe dort; ihm entspricht Double density bei Diskettenlaufwerken. Da ein Flußwechsel frühestens nach einem, spätestens aber nach drei Datenbits erfolgt, nennt man dieses Verfahren auch RLL 1.3. [B.Glass in BY2/89, S.293; S.Ahrensdorf in PP9/89, S.28]

MGA, Monochrome Graphics Adapter Monochromer Grafikstandard für PCs, auch „Hercules“-Standard; siehe dort.

MHS, Message Handling System Nachrichtenübermittlungssystem, auch Electronic Mail, Mailbox. [N.Gerner in PW3.4.89, S.29]

MHz, Megahertz Maß für die Geschwindigkeit, in der ein Computer eine Operation ausführen kann; die kürzeste Zeit ist ein Takt. Die Steuereinheit – der Prozessor – z.B. regelt alle Operationen durch einen zeitlich gleichmäßigen Takt. Diese Taktfrequenz ist nötig, um die internen Systemkomponenten aufeinander abzustimmen. Ein Prozessor kann pro Takt eine einfache Operation, etwa die Addition zweier Zahlen, durchführen. Wenn es bei technischen Angaben etwa heißt, ein PC hat einen 850-MHz-Prozessor, so bedeutet das, dass der Prozessor mit einem Taktgeber-Chip dieser Geschwindigkeit arbeitet.

Microcomputer Kleincomputer, wobei mit „klein“ weniger die Leistung als die Dimensionen gemeint sind. Die Bauelemente sind stark miniaturisiert und auf einer Elektronikplatine Board untergebracht. Eine spezielle, weitgehend standardisierte Kategorie der Mikrocomputer sind Personal Computer.

Middleware Programm, das Informationen aus einem Anwendungsprogramm so konvertiert, dass sie von anderen Programmen – etwa auf einem anderen Betriebssystem – verarbeitet werden können.

MIDI, Musical Instrument Digital Interface Serielle Schnittstelle auf einer Soundkarte zur Verbindung von elektronischen Klangerzeugern mit einem Rechner. Die Übertragungsrate beträgt effektiv 3125 Bytes/s. Ein MIDI-Gerät kann die drei Anschlußleitungen „in“, „out“ und „through“ besitzen. Über letztere werden ankommende Nachrichten (Datengruppen) unverändert weitergeleitet. Dadurch lassen sich mehrere Geräte einer Anlage hintereinanderschalten; die Anwahl eines Geräts erfolgt über eine in den MIDI-Nachrichten enthaltene Kanalnummer zwischen 1 und 16. Eine wichtige Meldung für den MIDI-Synthesizerchip der Soundkarte ist „Program Change“, mit der eine Kanalnummer und eine „Stimme“ (patch) übertragen werden. [PW7.12.92, S.2]

mil 1 mil = 1/1000 inch.

Minicomputer Spezialcomputer, meist für technisch-wissenschaftliche Anwendungen.

mips, Million instructions per second Millionen Instruktionen pro Sekunde (Leistungsmaß für Prozessorgeschwindigkeit). Wegen Miß-Verwendung von mips-Werten bei Computer-Leistungstests scherzhaft auch interpretiert als „meaningless informnation promoted by salesmen“ (nichtige Information, beliebt bei Verkäufern).
[PW16.7.90, S.10]

MMS, Multimedia Messaging Service Über dieses System in der Mobiltelefonindustrie – derzeit (Stand: 4/03) über GPRS mit ca. 28 bis 50 kBit/s, künftig auch über UMTS mit bis zu 2 MBit/s – lassen sich nicht nur Textnachrichten und Töne verschicken, sondern auch Bilder und sogar kleine Videodateien.

MMX, Multimedia Extensions Intel-Prozessor für den Multimedia-Bereich, seit Anfang 1997 am Markt. Intel verspricht Geschwindigkeitssteigerungen zwischen 50 und 400 Prozent. MPEG-1-Videos lassen sich damit ohne zusätzliche Hardware wiedergeben.

MNP, Microcom Networking Protocol Kommunikationsprotokoll, das die amerikanische Firma Microcom Mitte der achtziger Jahre entwickelt hat; Quasi-Industriestandard neben dem dominierenden Hayes-Protokoll. Das MNP-Protokoll ermöglicht eine beschleunigte und fehlerfreie Datenübertragung zwischen zwei Modems bzw. zwischen zwei Computern.
Es gibt die MNP-Protokolle 1 bis 9. Dabei handelt es sich um einen Satz von Datensicherungs- und -kompressionsroutinen, die aufeinander aufbauen.
MNP 1 bis 3 stellen das eigentliche Sicherungsprotokoll zur Verfügung, die Klassen 4, 6 und 8 dienen der Protokolloptimierung. So paßt etwa MNP 4 die Paketlänge der Leitungsqualität an; bei schlechten Leitungen werden kürzere Pakete versandt. Eventuelle Wiederholungen fallen dadurch weniger ins Gewicht.
MNP 5, 7 und 9 regeln Verfahren zur Datenkompression. MNP 5 bewirkt eine Beschleunigung der Datenübertragung auf durchschnittlich das Doppelte, MNP 7 auf das Dreifache der ursprünglichen Geschwindigkeit. MNP 9 wiederum stellt eine Kombination aus MNP 7 und der CCITT-Norm V.32 (9600 Baud) dar.
[M.Roznowski in CT10/88; DO10/89, S.250; PW15.2.93, S.9]

MO, magneto-optisch Technologie für lösch- und wiederbeschreibbare Laser-Plattenspeicher.

Mobile devices Sammelbegriff für alle Endgeräte, über die mobil auf das Internet zugegriffen werden kann: Handies, PDAs, Notebooks, Pager.

Modem, Modulator-Demodulator Elektronisches Gerät für die Datenfernübertragung (DFÜ), das analoge Signale in digitale umwandelt (Modulator) und andererseits digitale Signale in analoge zurückwandelt (Demodulator).

MOS, Metal oxide semiconductor Halbleiter aus Metalloxid.

MOSFET, Metal oxide semiconductor field effect transistor

Motherboard
Grundplatine eines Computers.

Motif siehe unter OSF/Motif.

Mouse „Maus“ zur Cursorsteuerung.

to move
bewegen, verschieben.

MP3, Moving Pictures Expert Group Audio Layer 3 Format für Audiodateien, das auf den von der Fraunhofer-Gesellschaft entwickelten MPEG-Codecs basiert.

MPEG, Moving Picture Experts Group (www.telecomitalialab.com) Normierungskommission für Bewegtbildkomprimierung, die 1988 von ISO und CCITT gebildet wurde. (JPEG, das entsprechende Komitee für Standbildkomprimierung, siehe dort.)
Die unterschiedlichen MPEG-Versionen werden mit MPEG-1 bis MPEG-4 bezeichnet und unterscheiden sich durch Bildqualität und Anwendungsgebiet. Derzeit (Stand 4/95) auf Video-CDs und CD-I anzutreffen ist MPEG-1, das eine Bildqualität ähnlich einem VHS-System verspricht und zumindest in naher Zukunft für PC-basierte Anwendungen der Standard bleiben wird; es wurde im November 1992 standardisiert. MPEG-2, seit November 1994 standardisiert, bietet eine deutlich bessere Bildqualität, erfordert jedoch wegen der größeren Datenmengen (ca. 500 KB/s) leistungsfähigere Hardware als MPEG-1.
MPEG-3 war als Weiterentwicklung für hochauflösendes Fernsehen (HDTV) vorgesehen, wurde dann aber in MPEG-2 integriert und entfällt demnach. MPEG-4 (Version 1 im Oktober 1998, Version 2 im Dezember 1999 standardisiert) wurde speziell für Videokonferenzen über Telefonleitungen mit geringer Bandbreite entwickelt.
[B.Steinbrink in CT2/91, S.32; N.Baran in CT2/91, S.44; K.-U.Wahl in IM4/95, S.34; A.Killer in DD11.7.02, S.30]

MRAM, Magnetic Random Access Memory Magnetische Speicherbausteine, die es ermöglichen, dass elektronische Geräte auch nach dem Abschalten der Stromversorgung ihre Daten behalten. „Mit MRAMs sind Computer vorstellbar, die auf Knopfdruck sofort betriebsbereit sind und sich schnell wie eine Lampe an- und ausschalten lassen.“ In der MRAM-Forschung tätig sind (Stand 6/03) IBM, Infineon, Toshiba, Motorola und NEC. [BK 11.6.03]

MS-DOS, Microsoft Disk Operating System Betriebssystem für Personal Computer, Herstellerfirma Microsoft. In einer Spezialversion für IBM heißt dieses Betriebssystem PC-DOS. Abkürzung DOS.

MSI, Medium Scale Integration Integrierter Schaltkreis mit ca. 150 Transistorfunktionen (ca. 1968).

MTBF, Meantime Between Failure Zeit, die durchschnittlich zwischen zwei Fehlfunktionen oder Defekten eines Geräts liegt. Der Wert wird über die ganze Bauserie ermittelt, er kann im Einzelfall natürlich drastisch kürzer oder länger sein.

MTTR, Meantime To Repair Zeit, die durchschnittlich für die Behebung eines Gerätefehlers angesetzt wird.

multicolumn mehrspaltig; z.B. Multicolumn ad mehrspaltige Anzeige.

Multimedia Computeranwendung von Standbild (Text, Grafik, Foto), Bewegtbild (Video, Film) und Ton.

Multiple Master Schriftformat von Adobe mit variablen Einstellmöglichkeiten, z. B. für die Zeichenbreite und Strickstärke.

Multiprocessor Mehrprozessorensystem.

Multiprogramming Mehrprogrammbetrieb.

Multiscan Mehrfrequenztechnologie für PC-Bildschirme, 1987 von NEC eingeführt („Multisync“). Ein Multiscan-Bildschirm kann mehrere Grafikstandards darstellen, wie CGA, EGA, VGA und MDA/Hercules, und wird, wenn er von einer Autoswitch-Karte angesteuert wird, sogar automatisch umgeschaltet.

Multisession Auf einer Photo-CD werden Filme in mehreren Arbeitsgängen (Sessions) abgelegt. Multisession-fähige Laufwerke können auf alle Bereiche der CD zugreifen, Singlesession-Laufwerke lesen nur den ersten Film.

Multitasking Fähigkeit eines Betriebssystems, mehrere Verarbeitungsprozesse gleichzeitig ablaufen zu lassen. Dabei wird jedem Prozeß abwechselnd eine gewisse Laufzeit zugeteilt, in dem er ablaufen kann.

Multiuser „Mehrere Benutzer“. Gemeint ist die Fähigkeit eines Computers, die Arbeit mehrerer Anwender gleichzeitig zu unterstützen, wobei jedem Benutzer der gesamte Funktionsumfang des Computersystems zur Verfügung steht. Auch Mehrplatzsystem.

Mut (umgangssprachlich) Geviert; auch Em. Siehe demgegenüber Nut, En Halbgeviert.

MVS, Multiple Virtual Storage – Universalrechner-Betriebssystem (IBM).