Hacker Laut „Wikipedia“ wird das Wort alltagssprachlich gebraucht, um jemand zu bezeichnen, der über ein Netzwerk in Computersysteme eindringt und zugleich Teil einer entsprechenden Subkultur ist.

Halftone gerastertes Bild (nicht Halbton! Das ist Continuous tone).

Hand Hand. Hand composer Handsetzer im Bleisatz. Hand type Handsatz, das Produkt des Handsetzers.

Handy Deutsche (!) Bezeichnung für Mobiltelefon (englisch „cellular phone“).

Hanging indent „hängender“ Einzug, das heißt, ab der zweiten Zeile ist der Folgetext eingezogen.

hard hart. Hardcopy ausgedruckter Computersatz auf Papier. Hard disk starre, „große“ Magnetplatte, Festplatte; auch Rigid disk. Siehe demgegenüber Floppy disk „weiche“ Diskette. Hard hyphen (obligatorischer) Bindestrich; im Gegensatz zum Discretionary hyphen, der „Trennfuge“ als Trennempfehlung. Hardware Die „harten“ Bestandteile eines Computersystems, z.B. der Computer selbst, Schalter, Elektronikplatinen, Kabel, Tastatur, Bildschirm, Drucker usw.; siehe demgegenüber Software EDV-Programme.

Hayes Kommunikationsprotokoll, das der gleichnamige amerikanische Hersteller für seine „Smartmodems“ entwickelt hat. Der sog. Hayes-Befehlssatz ist ein dominierender Industriestandard der Datenfernübertragung per Modem, insbesondere im PC-Bereich. Vgl. demgegenüber MNP, Microcom Networking Protocol. [R.Kunze, T.Jannot in PP9/89, S.45; Hayes-Befehlssatz: DO10/89, S.245]

HDI, High Density Interconnection hohe Integrationsdichte auf Leiterplatten.

HDLC, High Level Data Link Control Übertragungssteuerungsverfahren in der DFÜ bei Duplexbetrieb, das hohe Datenübertragungsraten und hohe Datensicherheit gewährleistet; bitorientierte Übertragungsprozedur in der Ebene 2 des ISO-OSI-Referenzmodells und Bestandteil der X.25-Empfehlung zur paketvermittelten Datenübertragung.
Die HDLC-Prozedur ist für Sicherungsdienste zuständig und fügt Synchronisationszeichen in den Datenstrom ein. Sie steuert außerdem den Auf- und Abbau eines Vermittlungsabschnitts. [PW1.4.91, S.9]

HDMI, High Definition Multimedia Interface Über eine HDMI-Schnittstelle lassen sich Audio- und Videodaten digital übertragen.

HDML, Handheld Device Markup Language Seitenbeschreibungssprache für den Mobilfunk, basierend auf HTML.

HDTV, High Definition Television Hochauflösendes Fernsehen.

Head Kopf. Head crash Schaden in der Magnetplatteneinheit, hervorgerufen durch direkten Kontakt des Magnetkopfes mit der Plattenoberfläche (z.B. wegen eines Defekts des Plattencontrollers) oder wenn ein Fremdkörper, z.B. ein Staubkorn, zwischen Kopf und Oberfläche gerät. Durch den Abrieb werden in der Regel Magnetkopf und Plattenoberfläche beschädigt, die gespeicherten Daten gehen verloren. (running) Header Kopfzeile, das ist ein „lebender Kolumnentitel“ oberhalb des Satzspiegels, der sich von Seite zu Seite wiederholt, auch Folio; vgl. demgegenüber (running) Footer Fußzeile. Headline Überschrift, Titelzeile(n).

Hercules Amerikanischer Hersteller, der insbesondere durch seinen „Hercules“-Monochrom-Grafikstandard für PCs populär geworden ist. Der Hercules-Monochrom-Grafikstandard verwendet 720 x 348 Bildschirmpunkte.

High-speed Hochgeschwindigkeits-...

h&j Kurzform für Hyphenation and justification Silbentrennung und Zeilenausschluß.

horizontal horizontal, waagerecht; siehe demgegenüber vertical vertikal, senkrecht. Horizontal rule waagerechte Linie. Horizontal scrolling waagerechte Cursorbewegung; siehe auch Scrolling.

Host, auch Hostrechner Großrechner im Verbundnetz; mit diesem Ausdruck wird seine übergeordnete Funktion betont. Hostadapter Einfache und preisgünstige Steuerlogik, die die Kommunikation zwischen PC-Bus und einem auf der Festplatte integrierten Controller übernimmt.

Hot metal, Hot type Bleisatz.

HSCSD, High Speed Circuit Switched Data Ohne teure Netzumrüstung können in GSM-Netzen durch die Nutzung mehrerer Zeitschlitze Datenraten von bis zu 4 x 14 000 bps erreicht werden. Die 14 400 bps pro Zeitschlitz (statt davor 9600) werden erreicht, indem für Datenverbindungen ein effizientes Fehlerkorrekturverfahren als vorher verwendet wird. e-Plus führte diese Technik Ende 1999 ein, Mannesmann Mobilfunk folgte im Sommer 2000.

HSR, Helical Scan Recording Schrägspur-Aufzeichnungsverfahren für Magnetbandkassetten. Bei diesem Verfahren werden die Daten mit einem um etwa 5 Grad geneigten rotierenden Kopf auf das Magnetband geschrieben. Weil der Kopf gleichmäßig rotiert und das Band nur langsam am Kopf vorbeiläuft, entstehen keine mechanischen Probleme wie bei anderen Bandaufzeichnungsverfahren, und die elektronische Steuerung kann sehr präzise arbeiten. Das Band kann ohne Lücken und mit sehr hoher Dichte beschrieben werden, die erreichbare Speicherkapazität auf Kassetten mit Magnetband von 8 oder 4 mm Breite beträgt mehrere Gigabyte. [S.Goldflam in CO13.2.89, S.1]

HTML, Hypertext Markup Language Befehlssprache des World Wide Web im Internet. Es handelt sich dabei um eine Untermenge von SGML.
Mit HTML hat der Autor von WWW-Dokumenten die Möglichkeit, Texte innerhalb der Dokumente zu formatieren und multimediale Daten wie Bild, Ton und Video zu integrieren. Spezielle HTML-Editoren erlauben die einfache Erstellung in Wysiwyg-Darstellung. Konvertiersoftware erlaubt die einfache Umwandlung von Texten aus verbreiteten Formaten – wie etwa RTF, Frame, Word) in HTML-Dokumente.
Das W3C-Konsortium (http://w3c.org) verabschiedete die Empfehlung HTML 4.0 – für verbesserte Tabellen und eigenständige Bildschirmfenster (Frames) oder Formatvorlagen (Cascading Style Sheets) – im Dezember 1997. HTML 4.0 löst den 1996 aufgestellten Standard 3.2 ab. [PX5/95, S.110]

HTTP, Hypertext Transfer Protocol Protokoll zum Austausch von HTML-Seiten über ein Netzwerk. „HTTP ist die funktionale Grundlage für das WWW, World Wide Web. Das standardisierte Übertragungsprotokoll setzt auf dem Internet-Protokoll auf und sorgt für kurze Antwortzeiten.“ [PX5/95, S.110]

Hypertext Von dem Informatiker Theodore L. Nelson in den 1960er-Jahren geprägter Begriff für Text, der dreidimensional gegliedert ist und von einer Textstelle auf beliebig viele andere verweist. Das erlaubt es, Texte nicht nur linear, sondern auch in einer Art räumlicher Struktur zu lesen. Auf diesem Konzept basieren heute z.B. HyperCard (von Apple), aber auch interaktive Multimedia-Anwendungen. [PA6/95, S.144]

Hyphen (Wort-)Trennstrich. Hyphenation Wort-, Silbentrennung. Hyphenation algorithm Trennlogik. Hyphenation and justification, kurz h&j Silbentrennung und Zeilenausschluß. Im Grund sind das zwei völlig eigenständige Prozesse: Beim Silbentrennen wird ein Wort, das nicht mehr vollständig in die Zeile paßt, getrennt und an der Trennstelle mit einem „weichen“ Trennstrich versehen, und beim Ausschließen, auch „Ausschluß“, werden die Wörter, je nach Kommando, nach links, rechts oder zur Mitte der eingestellten Zeilenbreite gerückt oder durch Auffüllen der Wortzwischenräume „auf Blocksatz“ ausgetrieben. Hyphenation and justification program Silbentrenn- und Ausschließprogramm.