Face Gesicht; gemeint ist oft Typeface, Schrift.

Fan-fold paper Endlospapier als Faltstapel.

FAQ, Frequent asked questions Häufig gestellte Fragen. In der EDV stellen FAQ-Listen die Quelle alles Wissens dar. Sie enthalten neben den am häufisten gestellten Fragen zu bestimmten Themengebieten – z.B. zu den Betriebssystemen, Anwendungsprogrammen oder Online-Diensten – auch die dazugehörigen Antworten. FAQ-Listen werden oft von Support-Abteilungen der Hard- und Software-Anbieter zusammengestellt, um ihre Hotline-Mitarbeiter zu entlasten. Besonders Internet-Teilnehmer begegnen FAQs häufig. Auf den FAQ-Seiten erfahren sie alles Wissenswerte zu den im Netz abgehandelten Themen.

FAT, File Allocation Table Dateizuordnungstabelle. In der FAT hält der Computer fest, wo die Dateien auf der Diskette oder Magnetplatte physisch liegen: Spur, Sektor, Cluster.

FBD, Fachverband Buchherstellung und Druckverarbeitung e.V. innerhalb des Bundesverbands Druck (BvD).

FCC, Federal Communications Commission Staatliche Zulassungsbehörde für Telekommunikation in den USA (http://fcc.gov).

Fd:YAG = frequenzverdoppelter Nd:YAG-Laser (532 nm), wobei die doppelte Frequenz (doppelt so viele Wellenberge wie Nd:YAG-Laser mit 1064 nm) betont wird. [E.Friemel in DD10.8.00, S.g10, und VS10.7.01, S.29]

FDDI, Fibre Distributed Data Interface Schnittstellenstandard für Kommunikationsnetze; Token-Passing-Netz in Ringtechnologie auf Glasfaserbasis für die Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung mit 100 MBit je Sekunde.

Feature recognition automatisches Erkennungsverfahren (siehe auch OCR, Optical Character Recognition) auf Basis markanter Zeicheneigenschaften, auch Intelligent recognition (Kurzweil). Vgl. demgegenüber Pattern matching, die Erkennung aufgrund gespeicherter Normal-Zeichenmuster.

FESPA, Federation of European Screen Printers Association (www.fespa.com). Gegründet 1962 von einer kleinen internationalen Gruppe von Siebdruckern und Zulieferern, „um ihre Kenntnisse über Siebdrucktechniken zu teilen und eine enge Zusammenarbeit zwischen Siebdruckern und Zulieferern zur Förderung des Siebdrucks in Europa herzustellen“. Sitz in Surrey, GB (Stand 9/05).

FFT, Final Form Text siehe unter DCA, Document Content Architecture.

Fiber Channel Glasfaser-Netzwerkarchitektur, auch abgekürzt FC.

FIEJ, Fédération Internationale des Editeurs de Journeaux internationaler Zeitungsverlegerverband, ?? umbenannt in WAN, World Association of Newspapers.

to file 1. speichern. File Speicher. File management Speicherverwaltung (Teil des Betriebssystems). – 2. File Datei; das ist eine Dateneinheit, die unter einer Dateikennung, einem Dateinamen File name abgespeichert, aufgerufen und weitergegeben werden kann. File locking Sperren einer Datei vor dem gleichzeitigen Zugriff durch andere Benutzer (im Netzwerk- oder Mehrplatzsystem), so daß keinesfalls mehrere Benutzer zugleich dieselbe Datei bearbeiten (aber lesen) können.

Firewall (dt. „Flammenwand“) 1. Sicherheitsmechanismen, die das Eindringen nicht autorisierter Benutzer in ein Firmennetzwerk verhindern. Realisiert wird eine Firewall mit Hilfe von Hardware- und Software-Komponenten auf einem Netzwerk-Server, Byte-Kontrollen und komplizierten Anmelderoutinen.
Eine Firewall fungiert als eine Art elektronischer Schutzwall vor Zugriffen aus anderen Netzen. Wie beim Hausbau, wo eine Brandschutzmauer vor dem Übergreifen des Feuers auf einen anderen Raum schützt, soll eine Firewall ein lokales Netzwerk vor unberechtigten Zugriffen von außen durch ein Tor – Gateway – sichern. Eine Reihe von technischen und administrativen Maßnahmen gewährleisten eine kontrollierte Kommunikation zwischen dem eigenen und dem unsicheren offenen Netz = Internet. Darüber hinaus können fest definierte Zugriffe aus dem sicheren Netz nach außen gestattet werden. Dies gilt auch für die Umkehrfunktion.
Firewalls schützen zwar gegen Einbruchs- und Sabotageversuche von außen, zur Verhinderung von Missbrauch durch eigene Mitarbeiter sind sie aber genauso wenig geeignet wie als Virenschutz.
2. Als Firewall bzw. Firewall-System wird im allgemeinen eine aus Hardware- und Software-Komponenten bestehende Schutzeinrichtung bezeichnet, die zwischen einem lokalen Netz und dem Internet errichtet wird und das LAN vor Übergriffen aus dem Internet schützen soll. Der gesamte Datenverkehr zwischen den beiden Netzen muss über diese Firewall geführt werden und kann hier nach vorgegebenen Regeln gefiltert werden. Die zentrale Aufgabe einer Firewall liegt darin, die Verfügbarkeit, Authentizität, Integrität und Vertraulichkeit der Daten zu gewährleisten.

FireWire Schnelles serielles Bussystem mit bis zu 400 MB/s, das den SCSI-Bus ablösen soll. Initiiert von Apple auf Grundlage des Vorschlags P1394 der IEEE. [T.Storm in CP6/94, S.26]

Fiscal year Geschäftsjahr.

to fix fixieren (fotografische Materialien). Fixer Fixierlösung, Fixierer.

Fixed-head disk Magnetplatte mit Festköpfen, fest eingebaute Platte.

Flash 1. Als nichtflüchtiger Speicher behält Flash-Memory seine Daten auch dann, wenn keine Spannung angelegt ist. In immer mehr Geräten spielt dieser Datenspeicher deshalb heute eine Schlüsselrolle. Sein Name (Flash = Blitz) kommt von einer besonderen Organisation der Daten auf diesen Mikrochips. Im Prinzip ist Flash eine Form eines EEPROM. Die auf EEPROMs gespeicherten Daten können gelöscht bzw. überschrieben werden, indem eine Spannung angelegt wird. Sie behalten ihren gespeicherten Inhalt auch bei ausgeschalteten Geräten, was sie von flüchtigen Speichern im Computer unterscheidet, z.B. vom Arbeitsspeicher (RAM).
Die Besonderheit von Flash-Memory ist seine Organisation in Blöcken statt der sonst üblichen Ablage von Bytes, die einzeln geschrieben und gelöscht werden. Diese Blöcke lassen sich in einem Arbeitsgang – einem „Flash“ – beschreiben, wodurch das Memory deutlich schneller wird als EEPROM. Realisiert wird dieser blitzartige Löschvorgang durch das „Tunneln“ von Elektronen: Sie passieren ein dünnes dielektrisches Material, so daß Ladung von den Zellen abfließt. Literatur: Wissen & TRend, CI 6/99, S.235.
2. Datenformat von Macromedia bzw. Adobe.

Floating accent „fliegender“ Akzent, der getrennt vom Buchstaben getastet und vom Computer mit diesem kombiniert wird.

Floppy disk dünne, „weiche“ Magnetplatte. Trägermaterial für die Magnetschicht ist, im Gegensatz zum Aluminium der „harten“ und starren Magnetplatte, flexibler Kunststoff. Siehe demgegenüber Hard disk, Rigid disk.

FM, Frequency modulation Frequenzmodulation. Einfachstes Verfahren, um Daten auf ein magnetisches Speichermedium aufzuzeichnen; siehe auch MFM. [B.Glass in BY2/89, S.293]

FOGRA, Forschungsgemeinschaft für grafische Technik (davor Deutsche Forschungsgesellschaft für Druck- und Reproduktionstechnik e.V.) mit Sitz in München.

Folio Pagina, Seitenzahlen bzw. lebender oder toter Kolumnentitel; siehe auch (running) Footer, (running) Header. Das ist eine Komponente, die sich von Seite zu Seite wiederholt und oben oder unten außerhalb des Satzspiegels steht.

Font Schriftschnitt, z.B. Times halbfett. Manchmal bezieht sich ein Font auch nur auf einen Schriftgrad eines bestimmten Schriftschnitts, z.B. 10 p Times halbfett.
Linotype Library: „... digitalisierte Schrift in einem definierten Format für die Darstellung von Text und Symbolen im digitalen Workflow“ [PI29.6.01]

Foot Fuß, gemeint ist der Seitenfuß. (running) Footer Fußzeile, das ist ein „lebender Kolumnentitel“ unterhalb des Satzspiegels, der sich von Seite zu Seite wiederholt, auch Folio; vgl. demgegenüber (running) Header Kopfzeile. Footnote Fußnote.

Foreground mode Vordergrundverarbeitung. Gemeint ist in der Regel der Tastatur-Bildschirm-Dialog. Foreground/background processing (gleichzeitige) Vordergrund- und Hintergrund-Verarbeitung.

Form Form, Formular.

Format 1. Serie von Gestaltungsbefehlen, die innerhalb einer Publikation wiederholt vorkommt, z.B. für Titel, Vorspann, Grundtext, Zwischenüberschriften und Bildunterschriften. Diese Formate werden einmal erstellt, jedem ein Formatkürzel zugewiesen und am Anfang des Dokuments, auf einem lokalen Datenspeicher oder in der Zentraleinheit/im Speicherserver abgelegt. Bei der Texteingabe braucht man an den jeweiligen Stellen immer nur das Formatkürzel zu tasten (und nicht die komplette Befehlskette). Beim Formatieren (= Silbentrennen und Ausschließen, siehe Hyphenation and justification) werden die Formatkürzel vom Computer jeweils in ihre Einzelbefehle „aufgelöst“ und ausgewertet.
Neben reinen Gestaltungsbefehlen (wie Schrift, Schriftgröße, Satzbreite usw.) können, wenn das im Formatprogramm vorgesehen ist, auch Cursorbewegungen, Korrekturfunktionen oder gar Systembefehle in die Formate miteingebunden werden, so daß die Formaterstellung einer Programmierung nahekommt.
Formate werden auch Macro, Makro, IWT, Typonummer (Berthold), Data (AM Varityper) genannt, i der Desktop- Publishing-Szene spricht man von Style sheets. Format calls Formatkürzel zum Abruf der gespeicherten Befehlskette.
2. Datenformat definierte Struktur von Daten.

Formula(e) Formel(n).

Forth Programmiersprache, die in den sechziger Jahren von dem Amerikaner Charles Moore entwickelt worden ist. Da Forth ein Betriebssystem, einen Compiler und einen Interpreter darstellt, benötigt man kaum zusätzliche Hilfsmittel, um Forth auf ein neues System zu portieren. [PP2/89, S.136]

Foundry Kurzform für Schriftgießerei, Schriftenhersteller; siehe auch Type foundry.

4GL, Forth Generation Languages Programmiersprachen der vierten Generation. [W.-D.Nagl in UX5/89, S.48; DM7/89, S.7]

Frame Rahmen. Gemeint ist oft eine rechteckige Fläche, die mit der Maus definiert worden ist, um hier einen Text, eine Grafik oder ein Rasterbild zu positionieren und einzupassen. Framegrabber Gerät zum Einspielen von Video- oder Fernsehbildern in ein elektronisches Bildverarbeitungssystem.

FTAM, File Transfer and Access Management Protokoll für den Dateitransfer. Mit FTAM lassen sich Dateien zwischen nichtkompatiblen Hostrechnern ausgetauschen, allerdings nicht ohne Anpassungen. Internationaler Standard der ISO. [PW24.9.90, S.24]

FTP, File Transfer Protocol auf Basis einer Entwicklung des amerikanischen Verteidigungsministeriums.

FSAT, Full Stroke Access Time Maximale Zugriffszeit eines Festplattenlaufwerks; siehe auch unter Access time.

Fulfillment geht über die reine Distribution von Waren hinaus. „Fulfillment umfasst alle Aktivitäten vom Bestelleingang über Kundenbetreuung, Versandabwicklung, Retourenbearbeitung und Zahlungsmanagement bis hin zu umfangreichem Reporting. Der kaufmännische und logistische Service kann als Full- oder als Teilservice genutzt werden.
Die Fulfillment-Dienstleistung ist für alle Unternehmen von Interesse, die Produkte an Endkunden oder an den Handel versenden – national und weltweit. Dazu gehören Versandhändler, aber auch Markenartikler, Industrieunternehmen und Finanzdienstleister, die Merchandising betreiben, z.B. in Form eines Kundenklubs oder eines Fan-Shops.“ [www.pvs-ff.com]
Großvolumiger Werbemittel- und Broschürenversand an Filialen und Niederlassungen von Industrieunternehmen, Finanzdienstleistern und Behörden kann z.B. von einer Druckerei abgewickelt werden.

Fuzzy-Logik Mit Hilfe von Fuzzy-Logik lassen sich Phänomene beschreiben, die nicht mit exakten Grenzwerten darstellbar sind. Viele Begriffe sind wegen des subjektiven menschlichen Denkens und des annähernden Charakters von Schlußfolgerungen von sich aus unscharf. Die Fuzzy-Logik schafft eine Möglichkeit, auch solche Informationen zu verarbeiten. Sie bietet sich für Aufgaben an, bei denen das subjektive Wissen und die Erfahrung des Menschen eine Rolle spielen. Es können auch Unbestimmtheiten und Unsicherheiten mit berücksichtigt werden.“ [SNI Dialog Nr.2/Juni/96, S.42]