... 1959, 1960, 1961 usw. bis 2009? Für jedes Jahr werden die wesentlichen Geschehnisse aufgelistet: neue Produkte und Produktversionen, Marktübersichten, neue Anbieter, Firmenübernahmen, Ausstellungsschwerpunkte, Trends, veränderte Mediennutzung, Marketing, Praxisberichte, Grundlagen für die Druckbranche, aber auch für die EDV und fürs Internet.

Dabei verfolge ich zwei Anliegen: 1. diese Geschehnisse in ihrer zeitlichen Reihenfolge festzuhalten, und 2. sollen die Aufzeichnungen, trotz ihrer Kürze, eine praktische Suche unterstützen. Ich habe dafür eine eigene Archiviermethode entwickelt. Den zeitlichen Rahmen stecken Veranstaltungen, die nach Datum eingeordnet sind, außerdem dokumentiere ich Veröffentlichungen in der Drucker- und Computer-Fachpresse; wo anders, wenn nicht hier, stehen die wichtigen Ereignisse?
Meine Liste ist aber mitnichten ein normaler Literaturspiegel, der pro Heft alle veröffentlichten Beiträge nacheinander auflistet; vielmehr klaube ich den Heftinhalt auseinander und ordne die Beiträge den entsprechenden Themenschwerpunkten zu (die weiter unten erklärt werden). Die Zeitschriftenredaktionen halten sich mit ihren Berichten oft nicht an die reale zeitliche Reihenfolge – erst Ausstellung x, dann Pressekonferenz y, dann Tagung z –, sondern haben ihre eigenen Regeln und Sympathien.
Drei Berichte über ein und dasselbe Sujet ordne ich deshalb jener Veröffentlichung zu, die als erste erschienen ist. Wird über dasselbe Produkt mehrmals berichtet aus verschiedenen Blickwinkeln – oft bei Software-Anwendungsbeschreibungen üblich –, fasse ich auch diese zusammen an jener Stelle, wo das Produkt zum erstenmal behandelt wurde.

Das ist bei der Kurzfassung auf der Webseite kein Problem, wer jedoch in der Langfassung – einem PDF-Dokument, das Sie sich herunterladen können und das 20 bis 30 Seiten lang sein kann – etwas sucht, nutzt zweckmäßigerweise eine Suchroutine. Thematisch haben die meisten Geschehnisse, Produkte und Technologien mit den Druckvorstufen zu tun, manchmal greife ich aber auch darüber hinaus in einen Themenbereich, der z.B. die Branchensoftware, den Drucksaal oder die Zusammenarbeit mit Kunden betrifft. Seit in den Druckhäusern Vernetzungssysteme eingeführt werden, gibt es da ja eigentlich keine Grenzen mehr.

Unüblicherweise halte ich nicht die Artikelüberschrift fest, sondern fasse das Thema oft in eigene Worte, die aussagekräftiger sind als ein Titel, der eher ein „Aufhänger“ ist als sachliche Information. Hinter jedem Beitrag folgen in Klammern der Verfassername (wenn ein Verfasser genannt wird) mit abgekürztem Vornamen und die Publikation mit Monat oder Tag + Monat (seltener: die Heft-Nummer). Für die Publikationen habe ich eigene Kürzel gewählt; Sie finden meine Kürzelliste unter „Grundlagen/Publikationen“.

Ich gebe zu, dass meine Systematik gewöhnungsbedürftig ist, bin aber sicher – und Sie nach einigem Befassen hoffentlich auch –, dass sie praktisch ist. Ich habe sie für meine journalistischen Recherchen viele Jahre lang genutzt.

Noch eins muss klar gesagt sein: Meine Jahresberichte sollen und können nicht die Inhalte der Geschehen und Veröffentlichungen, sondern die Themen rüberbringen; schon das allein ist, meine ich, historisch interessant.

Print oder Web? Das ist in neuerer Zeit oft die (Streit-)Frage. Wenn Sie die Langfassung eines Jahresberichts studieren, werden Sie unschwer feststellen, dass diese Informationsfülle und -tiefe nur in Print-Magazinen zu finden ist – und nicht annähernd im Internet!

Wichtige Quellen für meine Jahresberichte: Computer- und Druck-Fachzeitschriften. Im Bild die Jahrgänge 2007 bis 2009.


Nun zu meiner Themenstruktur in den Langfassungen:

Jahr
Für jedes Jahr von 1959 bis 2009 gibt es eine Webseite als Übersicht: Was hat sich dieses Jahr hauptsächlich getan? Am Ende der Webseite, also der Kurzfassung, finden Sie einen Link zum PDF-Dokument mit der Langfassung.

Allgemein
Zum Erinnern an frühere Zeiten ist vielleicht eine Orientierung nützlich, was sich in diesem Jahr sonst ereignet hat – nicht fachlich, sondern politisch, sportlich oder auch sonst irgendwie originell.

Fachlich
Ereignisse, die ich nicht einem bestimmten Monat, aber dem Jahr zuordnen konnte.

Gründungen
Kurz aufgelistet, welche Unternehmen gegründet oder übernommen wurden und in welchem Land – aber keine weiteren Details (siehe dafür die Infos unter „Firmen“).

MONAT
Monat für Monat benutze ich die folgende Themeneinteilung:

Termine, Veranstaltungen
Sie stellen das zeitliche Gerüst dar: Wann, wo, welcher Veranstalter? Was gab’s da – bei Ausstellungen oder Pressekonferenzen z.B. welche neuen Produkte und Firmenneuigkeiten?

Aktuelles
Firmenveränderungen (neue, Übernahmen, Kooperationen), Marketingentscheidungen ...

Neue Produkte
In der Regel stehen hier wirklich neue Produkte, nicht geänderte oder „upgedatete“ – diese stehen nämlich unter –>

Firmen, Produkte, Persönlichkeiten
Produkte, die schon eine Zeitlang am Markt sind, aber in neuer Version herauskommen; Porträts von Hersteller- oder Lieferfirmen, Interviews.

Anwender
Praxisberichte: Anwender, Ort, um was geht’s im Bericht?

Projekte
Besondere Kauf- und Installationsprojekte: Wer hat was gekauft, mit welchem Ziel?

Publishing-Grundlagen
„Basics“ über spezielle Publishing-Themen, vom Verlag bis zur Produktion und zu verändertem Medienverhalten.

EDV allgemein
„Basics“ über EDV-Themen. (Die EDV ist ja zu einem wesentlichen Teil des Druckerlebens geworden.)

EDV-Recht, Betriebswirtschaft, Marketing
Branchenbezogene Rechts-, BWL-, Marketing-Themen.

Internet allgemein
„Basics“ über Internet-Themen, die auch das Publishing berühren.

Zitate, Publikationen
Welche größeren „Werke“ (Studien, Bücher u.dgl.) sind zu Fachthemen erschienen, wo?
Bei den Zitaten wird’s oft spannend, denn ich habe saftige Äußerungen von, wie man meinen sollte, kundigen Fachleuten ausgesucht.

„Gemischter Zahlensalat“

Zahlen über Jubiläen, Installationen, den Geschäftsgang in der Branche – möglich von 1 bis ...


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